Öl-Empfehlungen/Erfahrungen von/in getunten 5F-Cupra

Diskutiere Öl-Empfehlungen/Erfahrungen von/in getunten 5F-Cupra im 5F - Tuning Forum im Bereich Der Leon 3; Hallo Leute. Welche Öle hinsichtlich Hersteller/Marke firstund Viskosität fahrt Ihr bei Euren getunten Benzinern und bei welcher Leistung...

Gast54845

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Hallo Leute.

Welche Öle hinsichtlich Hersteller/Marke
und Viskosität fahrt Ihr bei Euren getunten Benzinern und bei welcher Leistung?

Vielen Dank für Eure Beiträge.
 
Zuletzt bearbeitet:
27.04.2017
#1

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Schau mal hier: Öl-Empfehlungen/Erfahrungen von/in getunten 5F-Cupra . Dort wird jeder fündig!

der_Bär

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AW: Öl Tuning Benziner

Hm, der Threadtitel liest sich wie "Öl Tuning" also Tuning mittels Verwendung bestimmter Ölsorten. Du meinst aber wohl etwas ganz anderes, sondern "Öl-Empfehlungen/Erfahrungen von/in getunten Leon-TSIs". :rolleyes:
 
wiesel_

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AW: Öl Tuning Benziner

Castrol 5W30 oder 5W40, damit bist du gut dabei und alle 15tkm wechseln bzw nach einem Jahr
 
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Gast54845

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AW: Öl Tuning Benziner

Ja genau das meine ich! Sorry :eek:
 
Nemesys

Nemesys

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Ich würde mal sagen, dass man mit 5W30 Markenölen von Castrol, Shell usw. im Allgemeinen nichts verkehrt macht. Wichtig sind mir aber die Freigaben VW50400 beim Benziner oder VW50700 beim Diesel. Von Billigölen würde ich die Finger lassen, egal ob mit Leistungssteigerung oder ohne.
 
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Boffboff

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Bei Benzinern definitiv 5w40 Festintervall. Castrol 5w30 ist kein gutes Öl. Die Reinigungseigenschaften eines frischen Castrol 5w30 sind auf dem Niveau von einem guten 5w40 (Addinol, Meguin etc.), das bereits seine 15.000km gelaufen ist.
 
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Bogner

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Longlife 5W30 und mein Cupra bekommt es jedes Wochenende auf der Nordschleife. Einfach den Ölintervall halbieren, kostet doch nichts... 160 Euro ! Allerdings schluckt mein Wagen Öl... zwar nicht viel, aber ein bisschen.
 
the bruce

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Ich würde ganz gerne diese Diskussion wiederbeleben, schon weil sich für mich auch ohne "Tuning" dieselbe Frage gestellt habe.
Mein Fokus liegt auf maximalem Verschleißschutz, und ich vermute mal, da geht es anderen sehr ähnlich, auch dem TE.

Ich verweise mal auf die Diskussion, die wir gerade im Festintervallthema hatten:

https://www.seat-leon.de/vboard/showthread.php?114341-Welches-%D6l-fahrt-ihr-mit-Festintervall&p=2340957#post2340957

Ich zitiere mich mal auszugsweise selbst mit dem, was hier für dieses Thema besonders relevant ist:

.... die VW 504 00/507 00 ist sehr sehr anspruchsvoll. In vielen Foren wird dieses Öl verunglimpft und als "LL-Plörre" bezeichnet. Faktisch ist das Gegenteil richtig.
Das bedeutet allerdings nicht, dass alle auf dem Markt verfügbaren Öle mit dieser Freigabe gleich gut wären.
......
......
Aber um beim Thema zu bleiben: Eine Norm definiert ein Mindestmaß an Qualität, in diesem Fall sogar ein durchaus hohes Mindestmaß. Aber darüber hinaus gibt es Spielraum für, nennen wir es mal, "gut" und "noch etwas besser". Ohne Werbung machen zu wollen, ich stehe keiner Firma nahe, ich nenne mal drei, vier Öle mit offizieller Freigabe nach VW 504 00/507 00, die ich für besonders empfehlenswert halte. Meines Erachtens - ich weiß, man muss da ganz ganz vorsichtig sein - sind es die besten mit dieser Freigabe. Die Reihenfolge ist ohne Wertung rein alphabetisch:

Mobil 1 ESP Formula 5W-30
Ravenol VMP 5W-30
Shell Helix Ultra Professional AV-L 0W-30
Shell Helix Ultra ECT C2/C3 0W-30
(vermutlich identisch mit AV-L)

.......
.......

Wer auf Festintervall hat codieren lassen und deshalb ein VW 502 00 fahren kann und dafür ein besonders belastbares 5W-40 sucht, dem rate ich dazu, sich mal das Ravenol Racing Ultra Performance RUP 5W-40 anzusehen. Es ist tatsächlich "Racing". Und hat trotzdem eine 502 00-Freigabe von VW. Die Zusammensetzung ist ungemein hochwertig, die Grundöle bestehen praktisch nur aus PAO und Esterölen. Dazu gibt es eines der modernsten, besten (und teuersten) Additivpakete von Vanderbilt, das u.a. Wolframdisulfid und MoDTC enthält. Sowas Gutes hat es in der Vergangenheit nicht mit offizieller VW-Freigabe gegeben. Leider ist das RUP etwas teurer.

Die allermeisten hier dürften aber mit einem 504 00/507 00 bestens auskommen. Wer seinem Motor etwas gutes tun will und seinen Leon lange fahren möchte, der sollte zuerst die Wechselintervalle verkürzen. Das ist erheblich wichtiger als die Wahl des Öls.
Für Zwecke ähnlich wie sie der TE hat würde ich primär zum RUP 5W-40 raten, selbstverständlich im Festintervall. Wer aber unbedingt im variablen Intervall bleiben will, der ist mit den vier genannten VW 504 00-Ölen auch nicht schlecht bediehnt. Idealerweise würde ich allerdings einen "Zwischenölwechsel" einlegen. Ich mache das so. Einmal bei etwa halbem Intervall und am besten nach dem Winter, denn in der kalten Jahreszeit erfolgt durch Kondenswasser und Kraftstoffeintrag immer eine Degradierung der Ölqualität, natürlich auf Kurzstrecken mehr als auf langen Strecken, aber grundsäzlich kaum zu vermeiden. Das beeinträchtigt nicht nur das Öl selbst und seine Schmierfähigkeit, sondern hat auch Auswirkungen auf Ablagerungen und LSPI!
 
insomnia

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Für den Rennstreckeneinsatz wird bei mir Mobil1 5w50 reinkommen. Plane 340-350 PS (FTS Stage1) mit Wagner LLK und Bull-X Downpipe. Der Wagen bekommt entsprechend viel Volllast (quasi alles bis auf die Anreise) und ich werde etwa alle 5.000km wechseln.
 
the bruce

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Noch dicker als 5W-40 würde ich nicht gehen. Der EA888 3G besitzt wie du vielleicht weißt eine last- und drehzahlabhängige eine Öldruckregelung, und zwar - das ist hierfür wichtig - aus Effizienzgründen auf abgesenktem Druckniveau.

Verwendet man jetzt ein zu dickes Öl (das bei gegebener/gleich bleibender Förderleistung der Ölpumpe zu einem höheren Öldruck führen würde), dann führt das (insbesondere auch) bei höheren Drehzahlen dazu, dass das Regelventil früher öffnet, um den Öldruck auf dem vorgegebenen Wert zu halten. Das bedeutet aber leider auch, dass die umgesetzte Menge, also der Volumenstrom sinkt. Und damit auch die Kühlung bspw. der Kolben beeinträchtigt wird.
Hinzu kommt noch, dass ein dickeres (= höherviskoses) Öl die Reibleistung erhöht. Genau das ist ja auch der Grund für die werksseitige Verwendung dünner Öle. Und mehr Reibleistung bedeutet auch mehr Wärme. Viskosität ist ja nichts anderes als ein Maß für die reibung innerhalb einer Flüssigkeit. Ein weiterer Aspekt: Langsamer fließendes Öl nimmt auch sonst weniger Wärme auf. All das führt in diesen unseren Motoren zu steigenden Öltemperaturen, und zwar nicht nur am Messpunkt unten in der Ölwanne, sondern - viel entscheidender - insbesondere auch an den Hotspots wie eben an den Kolbenböden.

Genau das will man doch gerade nicht. Darum würde ich dringend dazu raten, innerhalb des Wertebereichs der Herstellerfreigaben zu bleiben. Und der reicht immerhin von 0W-20 (VW 508 00 bei den allerneuesten Motoren, sonst von 0W-30 > 504 00 an) bis 5W-40/10W-40 (ensprechend VW 502 00), was schon einiges an Auswahlmöglichkeiten mit sich bringt. Immerhin hunderte Öle, womöglich sogar tausend.
Das Mobil 1 Peak Life ist ein gutes Öl, gar keine Frage. Sehr hoher Flammpunkt, halbwegs niedrige Verdampfungsverluste, dazu ein brauchbares Additivpaket mit Bornitrid und MoDTC, außerdem sehr viel Kalzium und Magnesium. Aber ob es mit seiner angehobenen Viskosität als 5W-50 auch die optimale Wahl für einen aktuellen 2.0 TSI darstellt? Ich finde, das tut es leider nicht.

Wenn deine Öltemperaturen über 115°C klettern sollten (wovon ich schwer ausgehe), dann solltest du über den Zusatzwasserkühler der DSG-Version nachdenken, falls du einen Handschalter hast. Oder über den 2. ZWK aus dem Golf R mit DSG, falls du DSG und damit bereits einen ZWK hast (müsste so sein, aber schlag mich nicht, wenn ich irre). Jedenfalls bringt der ZWK enorm viel, auch für die Öltemperatur und insbesondere für die Temperaturen im Zylinderkopf, die nicht nur durch die integrierte Abgaskühlung kritisch sind, sondern auch enorm wichtig wegen Klopfneigung und Leistungsrücknahme. Einen kühlen Kopf zu bewahren war selten so wichtig wie hier.
Die "Tuner" reden darüber nicht gerne, weil sie lieber ihre LLKs, Ansaugtröten und Sportpuffe an den Mann bringen wollen. Und was man sonst so alles braucht (oder auch nicht braucht).
 
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insomnia

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Joa, zum Öl hat jeder seine Gedanken und Philosophie. In der Theorie alles unbenommen richtig - ich vertraue da aber lieber auf jemanden, der über Jahre schon dutzende Leute mit dem Motor auf die Rennstrecke schickt, wovon ein Großteil nicht nur rollt. Und in die diversen Umbauten reingequatscht hat man mich auch nicht, aber danke für deine Sorge ;)

Achso, und das Peak Life 5w50 wurde mittlerweile schon ersetzt und dass der Temperaturmesspunkt beim Gen III in der Ölwanne sitzt ist mir neu.
 
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the bruce

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Ich habe es bei diesen Sachen nicht so mit Philisophien. Als Ingenieur vertraue ich voll und ganz auf die Naturwissenschaften. M.E. stellt es eine Tatsache dar, dass die Verwendung eines dickeren Öls in diesem Motor die Temperaturen nach oben treibt. Zumindest spricht eine ganze Menge dafür, und ich hab's ja auch nicht einfach in den Raum geworfen, sondern begründet. Aber ich will weder dich, noch deinen Kollegen belehren. Es kam hoffentlich nicht anders rüber. Was ich schrieb sollte lediglich zu eigenen Gedanken anregen. Das in etwa sagte ich ja auch, darum die Formulierungen "ich würde" und "solltest über XY nachdenken". Mehr nicht.


ps:
Der kombinierte Geber für Ölstand und -temperatur sitzt in der Ölwanne. Du siehst seine Verschraubung von unten. Die Geber für Druck befinden sich selbstverständlich anderswo, vermutlich mindestens einer am Flansch für Ölfilter, aber das ist in dem Zusammenhang auch egal. Da, wo es am heißesten wird, da wird jedenfalls nicht gemessen.
 
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insomnia

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Alles gut, ich denke ja auch, dass ich mit dem DSG auf kurz oder lang im Sommer einen weiteren Ölkühler benötigen werde, zumindest wenn ich mehr als zwei Runden am Stück fahren möchte.

Finde ich heftig mit dem Sensor in der Wanne, war mir nicht klar. Mit so einem Thermomanagement (geregelt auf 105 Grad bei lockerem Rollen) bin ich noch nicht gefahren. Macht es sehr schwer, die Temperaturen zu bewerten.

Dass eine höhere Viskosität erstmal höhere Temperaturen und Verbräuche bedeuten ist ja erstmal logisch. Ein niederviskoseres Öl in einem 5-10 Grad niedrigeren Temperaturfenster, aber dennoch außerhalb des optimalen Betriebsfensters zu fahren halte ich persönlich für gefährlicher für PL und Turbolagerung.

Achso, ich bin auch Ing., aber nicht in diesem Bereich tätig (verfahrenstechnische Prozessoptimierung, Strömungssimulation, so die Ecke). Ganz ehrlich muss ich da also auf Langzeiterfahrungen vertrauen, die weder auf einer Akademisierung noch auf „viel hilft viel“ beruhen. Und zuletzt mein Bauchgefühl :)

Bin übrigens bei meinem aufgeladenen GT86 (2l Boxer) von Motul 300v 5w40 auf 15w50 gewechselt als es irgendwann nur noch auf die Rennstrecke ging. Ich müsste lügen, dass mir da ein neuer Peak oder Trend in der Öltemperatur aufgefallen wäre, also wird das unter 5 Grad gelegen haben (Edit: deinen Hinweis mit der Öldruckregelung behalte ich aber im Hinterkopf). Toyota gibt dem Auto 0w20, Subaru immerhin auch gelegentlich 5w30. Bei einem Hochdrehzahlmotor ohne Ölkühler. Ich fürchte da wird sehr viel aus Flottenverbrauchsgründen spezifiert (würde mich nicht wundern, wenn das auch der Grund für die hohe Temperatur im EA888 Gen III ist). Wenn man das Auto fernab eines normalen Einsatzbereichs bewegt muss man für sich alles abwägen (aber eben auch gut beobachten).

Gruß, Michael
 
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the bruce

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Wir müssten das mal bei einem Bierchen bekakeln. Strömungsmechanik ist auch noch so'n Steckenpferd von mir. Hab damit leider nur am Rande zu tun, man kann halt nicht alles machen, was spannend wäre.

Du liegst absolut richtig damit, der Flottenverbrauch ist der Grund, warum die neueren Motoren jetzt ein 0W-20 (und viel schlimmer: mit abgesenktem HTHS) bekommen. Meiner sollte es angeblich auch drin gehabt haben, aber von dem entspr. grün-türkisen Marker war nicht das geringste zu erkennen. Und die kennfeldgesteuerte Kühlung mit dem erhöhten Teillasttemp.niveau zielt in dieselbe Richtung. Reibung reduzieren weil Öl dann dünner. Angenehmer Nebeneffekt: Kraftstoff- und Wasserkondensat verflüchtigt sich flotter. Auch darum sehe ich das absolut positiv für den Alltagsfahrer.

Und völlig klar, Versuch macht kluch. Berichte mal. Was ich nur der Vollständigkeit halber erwähne: Mobil hat auch reine Motorsportöle im Angebot, wenn auch in D. schwer zu bekommen und teuer. Ob sie für einen EA888 sinnvoll wären lasse ich mal dahingestellt (der ZDDP-Gehalt ist heftig). Mobil 1 Racing gibt es auch als 0W-30. Selbst in der F1 werden xW-30-Öle verwendet. Hauptgrund ist schlichtweg die Minimierung der innermotorischen Reibung und damit ein Maximum an Leistung. Halten tut's. Und wenn nicht, dann lag es eher nicht am Öl.


ps:
Irgendwo im GTI7-Forum hatte jemand die Teilenummern für einen der Zusatzwasserkühler inkl. Preise zusammengestellt. Da sowohl Motor- als auch DSG-Öl mittels Öl/Wasserwärmetauschen am "Kühlmitteltropf" hängen kriegt man dabei beide Öltemperaturen runter. Außerdem hat es in meinen Augen Charme erprobte OE-Teile bis hin zu Luftführungen und Radhausschalen verwenden zu können.
 
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TomCom

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Fahre seit 500km

5W50 Motul Sport Ester ... wurde mir empfohlen.

Habe aber noch keine Langzeiterfahrung damit ... kommt eh alle 15tkm neu.
 
ChrisEngel

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Puh XW50? Vielleicht doch bisschen viel oder? Selbst mit einer Leistungssteigerung solltest du gar nicht in den optimalen Betriebsbereich für W50 kommen. Ein W40 sollte allemale langen, da sicher niemals über 120° kommst....und selbst wenn mal 130° sein sollten, passt es. ;)
 
TomCom

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Ja war auch überrascht.
Hab da mal einfach vertraut ...
Zumal jetzt mit der Abstimmung beim langsamen Alltagsbetrieb selten mehr als 100°C drauf stehen.

Werde berichten wie es aussah als ich es abgelassen habe und wie sich das Auto so verhält mit dem Umbau.
 
ChrisEngel

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Ja also wie gesagt. Mit einem so dicken Öl wirst du eher Einbußen als Vorteile habe, denn in dem Bereich, wo du es wirklich benötigst kommst mit dem Cupra nicht. Auch nicht mit Leistungssteigerung :)

Ich fuhr mal ein W60 in meinem alten MX5, als er noch als Sauger getunt war. Da fuhr ich max. knapp 9000 Umdrehungen. In der Regel hab ich ihn bis 8500 gedreht, weil die Spitzenleistung bei 7500 anlag und er dann knapp darüber gefallen ist. Auf der Nordschleife war ich also immer zwischen 6000-8500 unterwegs und hatte im Sommer knapp 120° Öl (okay, natürlich zusätzliche Kühler etc.) .
Bin dann auch wieder auf 10W40 umgestiegen.
 
the bruce

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Ich hatte gestern Abend wegen etwas ganz anderem einen Blick in das Audi-SSP zum EA888 der zweiten Generation geworfen. Die Nummer weiß ich gerade nicht, aber es war das SSP, in dem Valvelift und erstmals auch die zweistufige Öldruckregelung vorgestellt wurden. Genau das, was auch die dritte Generation besitzt, und wovon ich gesprochen hatte.
Ich kann heute Abend ggf. noch einmal reingucken und die entspr. Passagen zitieren, aber sinngemäß steht es da wie ich es schon angedeutet habe:

In beiden Stufen wird jeweils der Solldruck (der mit etwa 1,8 und 3,3 bar auch viel niedriger ist als früher) "angefahren", und sobald er erreicht ist, wird der Volumenstrom reduziert, um diesen Sollwert nicht zu überschreiten.

Das bedeutet in der Konsequenz, dass ein dickeres Öl in diesen Motoren keinen höheren Öldruck bringt. Es wird damit aber ein geringerer Volumenstrom umgesetzt, womit man die Kühlung von Kolben & Co sicherlich nicht gerade verbessert. Sie werden deshalb zwangsläufig heißer laufen, und das Öl sicherlich ebenfalls.
Immerhin, das will ich nicht verschweigen, wird die Schmierfilmdicke wegen des dickeren Öls, solange es wirklich nur ein paar wenige Grad wärmer wird, zumindest an den nicht so heißen Stellen vermutlich dennoch zunehmen, aber wer will das ohne aufwendige Untersuchungen abschätzen? Angesichts der klar erkennbaren Nachteile erscheint es mir auch ziemlich sinnfrei, dem weiter nachgehen zu wollen. Es lohnt einfach nicht.

Kurzum: Es ist eindeutig kontraproduktiv ein dickeres Öl (als durch die 502 00 vorgegeben) zu verwenden. Zumindest, solange man nicht auch die Öldruckregelung anpasst. Selbst ein 40er sollte bereits einen etwas geringeren Volumenstrom ergeben als ein xW-30. Immerhin liegt man mit einem 5W-40 aber in dem Rahmen, den der Hersteller vorgesehen und erprobt hat.
 
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the bruce

Wie gesagt bin umgestiegen beim Laderwechsel auf nen großen Lader.
Hatte vorher ne Stage 2 ... schwer zu sagen natürlich ob sich da jetzt irgendwo was schlechter verhält als zuvor.
Wobei ich bei der jetzigen Abstimmung teilweise 95C° beim Stadtverkehr (30°C Außentemp) erreicht habe.
Bislang ist das die tiefste Öltemp die ich bislang erreicht habe.

Öl ist leider oft ne Glaubensfrage bei den Tunern ... hast du eine konkrete Empfehlung?
 
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