Netto-Batterieenergieinhaltsgarantie für PHEV-Fahrzeuge

Diskutiere Netto-Batterieenergieinhaltsgarantie für PHEV-Fahrzeuge im Cupra Leon Forum im Bereich Cupra; In den Cupra AGB (siehe...

Hermann59

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In den Cupra AGB (siehe https://www.cupraofficial.ch/conten.../Garantiebroschuere/AGB Garantie_CUPRA_DE.pdf) gibt es das Kapitel "Haltbarkeitsgarantie für BEV- und PHEV-Fahrzeuge". Dort
steht folgendes: "Diese Garantie umfasst nicht einen etwaigen Verlust des Netto-Batterieenergieinhalts der Hochvoltbatterie (siehe hierzu die gesonderte untenstehende Netto-Batterieenergieinhaltsgarantie für BEV-Fahrzeuge)". Im verwiesenen Kapitel geht es aber nur um BEV-Fahrzeuge.

Heißt das nun, dass es für die Akkus von Cupra-PHEV's keine Batterieenergieinhaltsgarantie gibt?
Oder gibt es an anderer Stelle eine dementsprechende Garantiererklärung?
 
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12.04.2021
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Hermann59

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Ich habe jetzt eine Antwort von der Cupra-Kundenbetreuung bekommen:

Für PHEV-Fahrzeuge gibt es nur die in den AGBs beschriebene, 8-jährige bzw. auf die ersten 160.000 km bezogene (je nachdem, welches Ereignis zuerst auftritt) Garantie auf die Hochvoltbatterie hinsichtlich aller Mängel in Werkstoff und Werkarbeit.
Die zusätzlich gewährte Garantie auf einen etwaigen Verlust des Netto-Batterieenergieinhalts der Hochvoltbatterie gilt nur für BEV-Fahrzeuge.

Wenn also das Akku eines Cupra-PHEV nach einem Jahr nur noch einen Netto-Batterieenergieinhalt von 20% aufweist, hat man eben Pech gehabt. Ich hätte mir keinen Cupra-PHEV bestellt, wenn ich das gewusst hätte.
 
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Horax

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Man könnte aber argumentierten, dass ein Energieverlust von 80% innerhalb eines Jahres nur auf einen Mangel von Werkstoff oder Werkarbeit zurückzuführen sein kann.
 

Hermann59

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Könnte man. Hilft aber nichts. Man braucht einen juristisch wasserdichten Beweis. Und wie soll man den bringen? Bei der BEV-Garantie reicht eine Messung der Batteriekapazität. Beim PHEV ist man auf die Gnade der Kulanz angewiesen, die Cupra sicher nicht gewähren wird, sollte es ein verbreitetes Problem sein.
 

datotho

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Das fängt schon damit an, dass es keine Angaben zum Nettoenergiegehalt der Batterie gibt.
Das fängt schon damit an dass beim Cupra bei 0% Batterieanzeige immer noch einiges an Energie vorgehalten wird zum Boosten.
Ich vermute auch, dass daher der erhebliche Reichweitenunterschied zwischen 204PS und 245PS Ehybrid liegt.
 

Hermann59

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Das Problem ist meines Erachtens nicht einmal die fehlende Garantie des Batterieenergieinhalts bei PHEV's. Das eigentliche Problem ist, dass Cupra ganz offensichtlich den eigenen PHEV-Batterien nicht traut. Sonst hätten sie nicht die Garantie für BEV-Akkus gegeben und extra die PHEV's von der Garantie ausgenommen. Und ein europäischer Autohersteller tut das nicht ohne Grund. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die überwiegende Anzahl der Cupra-PHEV-Käufer in ein paar Jahren ein massives Problem mit den Akkus bekommt.
 
audijan

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Da die Akkus nur AC geladen werden können, gibt es keinen Grund für eine hohe Degradation. Auch die Erfahrung der Akkus in Autos hat bisher keine großen Probleme dabei gezeigt. Von daher sehe ich da keinen Grund zur Sorge und erst Recht nicht zur Aufregung.
 

V_Strom111

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Da die Akkus nur AC geladen werden können, gibt es keinen Grund für eine hohe Degradation. Auch die Erfahrung der Akkus in Autos hat bisher keine großen Probleme dabei gezeigt. Von daher sehe ich da keinen Grund zur Sorge und erst Recht nicht zur Aufregung.
Gerade dann kann man doch auch vollmundig eine Garantie geben.
Wenn doch keine Probleme zu erwarten sind.
 

Hermann59

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Da die Akkus nur AC geladen werden können, gibt es keinen Grund für eine hohe Degradation. Auch die Erfahrung der Akkus in Autos hat bisher keine großen Probleme dabei gezeigt. Von daher sehe ich da keinen Grund zur Sorge und erst Recht nicht zur Aufregung.
Es gibt keine Akkus, die mit Wechselstrom geladen werden. Akkus werden immer mit Gleichstrom geladen. Beim AC-Laden sorgt nur ein vorgeschalteter Gleichrichter für die richtige Spannung. Vielleicht meinst Du die damit verbundene niedrige Ladeleistung. Man darf aber nicht vergessen, dass auch der Akku ziemlich klein ist und dadurch die Belastung der einzelnen Zelle bei gleichem Strom höher ist als bei größeren BEV-Akkus.

Die entscheidende Frage ist aber, warum Cupra explizit die PHEV-Akkus von der Garantie ausgeschlossen werden. Deiner Meinung nach tun sie es also grundlos? Träum weiter.
 
audijan

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Wir reden hier von maximal 3,7 kW Ladeleistung bei ca 12 kwh Kapazität.
Ein Elektroauto hat eine AC Leistung von 11/22 kwh bei 50-100 kwh. Beim besten Willen erkenne ich da keine höhere Belastung.

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum die Batterie von der Garantie ausgeschlossen sein könnte. Ihr könnt gerne weiter darüber mutmaßen. Ich genieße derweil einfach mein Fahrzeug...
 

Hermann59

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Wir reden hier von maximal 3,7 kW Ladeleistung bei ca 12 kwh Kapazität.
Ein Elektroauto hat eine AC Leistung von 11/22 kwh bei 50-100 kwh. Beim besten Willen erkenne ich da keine höhere Belastung.

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum die Batterie von der Garantie ausgeschlossen sein könnte. Ihr könnt gerne weiter darüber mutmaßen. Ich genieße derweil einfach mein Fahrzeug...
Wie schon vorher gesagt: Akkus werden immer mit Gleichstrom geladen. Wenn Du schon die Belastung der Akkus mit BEV's vergleichst, musst Du deren DC-Laden vergleichen. Und bei einem 50kW-DC-Lader ist die Belastung des BEV-Akkus sehr viel größer als die Belastung der PHEV-Akkus bei einem 3,7kW-Lader.

Und nein, es gibt nicht viele Gründe, warum der Akku von der Garantie ausgeschlossen worden sein könnte. Genaugenommen gibt es nur einen einzigen: Cupra befürchtet, dass die Kosten für diese Garantieleistung zu groß werden (egal, welche technische Ursache das hat). Im Umkehrschluss heißt dies, dass bei nicht vorhandener Garantie diese Kosten beim einzelnen Käufer hängenbleiben.
 

Hermann59

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Was mich eben stutzig macht ist die Tatsache, dass man im gesamten Internetauftritt von Cupra Deutschland keinerlei Hinweis findet zu irgendwelchen Garantiebedingungen. Sie erzählen zwar vollmundig von einer Reifengarantie oder einer Mobilitätsgarantie, aber zur Garantie für die Hochvoltbatterie kein einziges Wort.
Nur in der Betriebsanleitung findet man im Kapitel "Garantie für die Hochvoltbatterie von Elektro- und Hybridfahrzeugen der SEAT S.A." auf Seite 371 (!) folgenden Satz: "Eine Verringerung der Batteriekapazität
über die Zeit ist bauteilbedingt und stellt keinen Mangel im Sinne dieser Garantie dar."
Mit dieser Formulierung sind sie fein raus. Egal, wie stark sich die Kapazität verringert: Mit diesem Satz sind sie alle potentiellen Kundenansprüche ein für alle mal los.
 

datotho

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Warum sollen sie eine vollmundige Garantie aussprechen wenn sie auch so Fahrzeuge verkaufen.
Die Asiaten geben 7 Jahre Garantie auf die Verbrenner und die deutschen Hersteller nur 2.
Beim BEV räumt man mit der erweiterten Garantie die Bedenken der Stammtischfraktion vom Tisch die sagt, nach 2 Jahren ist der Akku hinüber.
Beim PHEV interessiert es kaum einen, da er eh meist als Firmenwagen läuft um den Arbeitnehmer mit der 0,5 % Regelung den Lohnzettel schön zu rechnen.
 

Hermann59

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Warum sollen sie eine vollmundige Garantie aussprechen wenn sie auch so Fahrzeuge verkaufen.
Die Asiaten geben 7 Jahre Garantie auf die Verbrenner und die deutschen Hersteller nur 2.
Beim BEV räumt man mit der erweiterten Garantie die Bedenken der Stammtischfraktion vom Tisch die sagt, nach 2 Jahren ist der Akku hinüber.
Beim PHEV interessiert es kaum einen, da er eh meist als Firmenwagen läuft um den Arbeitnehmer mit der 0,5 % Regelung den Lohnzettel schön zu rechnen.
Und warum dann die Reifen- und Mobilitätsgarantie? Sorry, deine Argumentation ist nicht schlüssig.
 

datotho

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Die sind Mittel zum Zweck.
Die Reifen und Mobilitätsgarantie gibt es ja nicht kostenlos.
Dazu muss man eine Inspektion oder entsprechenden Preis zahlen.
Und Reifenversicherungen schließen nur Menschen ab, die nicht rechnen können.
 

Hermann59

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Die sind Mittel zum Zweck.
Die Reifen und Mobilitätsgarantie gibt es ja nicht kostenlos.
Dazu muss man eine Inspektion oder entsprechenden Preis zahlen.
Und Reifenversicherungen schließen nur Menschen ab, die nicht rechnen können.
Die Reifen und Mobilitätsgarantie gibt es kostenlos (siehe CUPRA CARE Basispaket). Und ja, die Services muss man machen. Muss man aber sowieso, wenn man Garantieleistungen (nicht die gesetzliche Gewährleistung) oder Kulanzregelungen in Anspruch nehmen will.

Also haben sich deine Sätze 2-4 in Luft aufgelöst.
 

datotho

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Also ich habe nur Wartung + Verschleiß in meinem Leasing ohne ReifenCare.
Kostet auch nur 25 € im Monat bei 25k km jährlich.
 

datotho

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Und wie viele Kilometer fährst du im Jahr?
Von speziellen Subventionen abgesehen.
Der vorherige Leon ST hat in der Wartung und Verschleißaktion keine 58 €auf 4 Jahre gekostet bei 100k km Laufleistung.
Aber das war eine spezielle Subvention nur für den Leon ST damals.
 

Hermann59

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Und wie viele Kilometer fährst du im Jahr?
Von speziellen Subventionen abgesehen.
Der vorherige Leon ST hat in der Wartung und Verschleißaktion keine 58 €auf 4 Jahre gekostet bei 100k km Laufleistung.
Aber das war eine spezielle Subvention nur für den Leon ST damals.
Mein Leasing läuft mit 15.000km/Jahr, werde wohl ein bisschen drunter bleiben. Da ich fast nur elektrisch fahre, hatte ich bisher nur einen Ölwechsel mit den diversen Filtern. Seit dem letzten Tanken bin ich über 2100km gefahren und der Tank (36l) ist noch weit über halb voll.

58€/Monat oder 58€ insgesamt in 4 Jahren (was ich mir bei 100.000km nicht vorstellen kann) ?
 
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