Motorschaden nach 3,5 Jahren (1.2 TSI)

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Schneckham

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Hallo zusammen,

mich hat gestern ein Motorschaden erwischt. Die erste Aussage der Werkstatt (keine Vertragswerkstatt), ist ein Riss der Steuerkette.
Hatte jemand von euch schon das gleiche Problem? Laut
Inet hatte der VW Konzern ja Probleme mit der Steuerkette bei den kleinen TSI Motoren.
Musste vielleicht bei euch auch schon mal der Motor wegen diesem Defekt getauscht werden? Geht hier was auf Kulanz bei Seat?
Ich finde es eigentlich schon entäuschend, dass nach dieser kurzen Zeit und der geringen Fahrleistung ein Teil auf Grund einer Materialschwäche defekt ist und dies gleich noch zu einem Motorschaden führt.

Typ Seat Leon 1.2 TSI
Baujahr 2011
Erstzulassung 07.2011
Kilometer ~ 40000 KM

Wäre über jede Info dankbar.
 
03.01.2015
#1

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Wumba

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Wenn du in der Vertragswerkstatt warst geht da sicher was auf Kulanz. Ansonsten wird das schwierig.
 

Schneckham

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Meinst du zum Service oder zur Beurteilung des Schadens?
Da mein Händler zu gemacht hat, hätte ich müssen wesentlich länger fahren müssen zur Inspektion.
Die erste habe ich noch dort gemacht die zweite dann nicht mehr. Diese habe ich dann bei einer orstansässigen Werkstatt gemacht. Aber da die Fehler bei VW/Seat wohl bekannt sind, hoffe ich doch auf Kulanz. Der Meister in dieser Werkstatt ist auch spezialisiert auf Seat (auch wenn das den Konzern wenig interessiert)
 
Harlin

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Lieber Schneckham,

da Du Deinen Service (seit einiger Zeit, wie ich vermute) in einer Fremdwerkstatt machen läßt, dürfte es sehr schwierig sein, Deinen Schaden bei SEAT geltend machen zu können. Sogar dann nicht, wenn der Fehler wirklich auf einen Materialfehler zurückzuführen wäre. Da hilft nur der Weg zum Gericht. Aber bei 3,5 Jahren, also weit außerhalb der Garantiezeit, kann ich keine vernünftige juristische Hilfe sehen.
Auf der anderen Seite könntest Du Deinen Fall mal der "AutoBild hilft" schicken. Vor einigen Jahren habe ich da dolle Entscheidungen pro Kunden gelesen.
Vielleicht bringsts was. Ich fürchte aber, dass Du Dir (zum Beispiel aus einem Unfallwagen) einen gebrauchten Motor beschaffen musst. Kulanz kannst Du getrost vergessen, auch Deine neue Werkstatt wird da nicht einspringen, denn SEAT wird dieser Fremdwerkstatt sicherlich nicht unter die Arme greifen dabei.
Ich wünsch Dir alles Gute,
Harlin
 

V_Strom111

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Selbst wenn du Kulanz bekommen solltest, so ist dein Anteil wahrscheinlich immer noch viel höher wie wenn du versuchst einen gebrauchten Motor zu bekommen und einbauen zu lassen. Der Reparaturpreis wird sehr oft von der Fachwerkstatt total überzogen. Wenn man dann eine Kulanz von sagen wir mal 50% des Herstellers abzieht, ist man unterm Strich immer noch sehr teuer weggekommen. Beispiel:
Seat rechnet aus das deine Reparatur 10000€ kostet, was für so einen kleinen Motor total überzogen wäre. Dann gewähren sie dir 50% Kulanz was für dich immerhin noch 5000€ bedeutet. In Wirklichkeit hätte die Reparatur aber Seat nur 6000€ gekostet. Also hast du 5000€ bezahlt und Seat nur 1000€. Ein gebrauchter oder Austauschmotor oder den alten zum Instandsetzer bringen kostet dich evt auch nicht mehr (eher weniger), erspart dir aber viel Zeit und Nerven und Gerichtskosten usw.
 

proco

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Hört sich nicht gut an, davor habe ich auch echt Angst. Zumal jetzt das zweite Mal die Kette rasselt. Aber ich glaube auch, dass da mit Kulanz nichts mehr geht. Sehr ärgerlich. Hat sich der Motorschaden irgendwie bemerkbar gemacht oder kam das von jetzt auf gleich?
 

Schneckham

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Danke für die Antworten.

Als kurzes Update.
Also Kostenvoranschlag der SEAT Werkstatt ist 5500€ mit einem neuen Motor (inkl. Dichtungen etc.) und Einbau.
Billiger werde ich da vermutlich auch nicht in einer freien Werkstatt sein. Seat prüft aktuell noch eine mögliche Kulanz. Die erste Inspektion, habe ich noch bei meinem Händler gemacht und die zweite in einer freien Werkstatt. Die dritte wäre erst im März oder so fällig.
An den Kummerkasten werde ich mich wenden, sollte wirklich nichts gehen.
 
ladyspirit

ladyspirit

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Also beim 1M von meinem Mann sollte nach einem Motorschaden der Tausch bei Seat auch über 5000€ kosten. In einer freien Werkstatt unseres Vertrauens hat es dann inkl. Einspritzdüse erneuern(war bei Seat nicht mit drin) nicht ganz 2500€ gekostet! also wenn du keine Kulanz bekommst, dann lohnt der Preisvergleich vielleicht doch.
 
Tom909

Tom909

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Am Wochende habe ich einen Beitrag bei Automobil gesehen wo die Thematik der Steuerkette bei 1.2 tsi und 1.4 tsi zwischen 2009 und 2012 besprochen wurde. Grundsätzlich wenn es anfängt zu rattern im Motorraum fängt so langsam an das die Kette ihren Geist aufgibt und wenn man das nicht frühzeitig repariert kommt der kapitale Motorschaden der grundsätzlich erstmal vom VAG Konzern unter Tisch gekehrt wird. Kulanz gibt es nur meist mit genug Nachdruck. Eine sogenannte Rückruf Aktion gibt es nicht. Das Problem ist durchgehend im Konzern aller Marken bekannt, lediglich(bestimmt aus Kosten) wird immer wieder versucht den Kunden auf den Kosten sitzen zu lassen. Angeblich sollen die Motoren ab 2012/2013 keine Probleme mehr haben, leider aber gibt es Meldungen, dass dieses Problem weiterhin nicht vollständig auszuschliessen ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte kein Auto mit einer Steuerkette kaufen. Ein Freund mit einem 1.4 tsi Scirocco hat auch schon seinen ersten Austauschmotor bekommen, zum Glück noch innerhalb der Werksgarantie.

Ich drücke Dir die Daumen und wenn du ein lückenloses Inspektionsheft durch Seat gehabt hättest wäre ich auch den Weg über Gericht gegangen, denn wenn die Steuerkette kaputt geht und nicht als Verschleissartikel gelistet ist bei km x zu wechseln, dann hat der Hersteller gepennt und sollte für die Folgeschäden vollständig aufkommen.
 

proco

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Ich habe den Beitrag auch gesehen. Zudem kam letztens bei (WISO ??) auch darüber ein Beitrag und ich finde es sehr gut, dass sich die Leute teilweise nicht damit abspeisen lassen, sondern auch vor Gericht kämpfen. Ich glaube im Ernstfall würde ich das auch machen.
 

reinkoef63

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Ich bekomme im Laufe dieser Woche meinen neuen Altea 1.2 TSI, hoffe das Problem gibt es mittlerweile nicht mehr.
 
flieger-baby

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... Beispiel:
Seat rechnet aus das deine Reparatur 10000€ kostet, was für so einen kleinen Motor total überzogen wäre. Dann gewähren sie dir 50% Kulanz was für dich immerhin noch 5000€ bedeutet. In Wirklichkeit hätte die Reparatur aber Seat nur 6000€ gekostet. Also hast du 5000€ bezahlt und Seat nur 1000€...
Das ist der größte Käse den ich je gehört habe !
Die Ersatzteilpreise sind Vorgabe (vielleicht haben einige Händler bis zu 20% Aufschlag) und die Zeitvorgaben auch. Das Autohaus verlangt doch nicht vom Kunden 100,-€ pro Stunde und von Seat nur 30,-€. :rolleyes:

Grundsätzlich wenn es anfängt zu rattern im Motorraum fängt so langsam an das die Kette ihren Geist aufgibt und wenn man das nicht frühzeitig repariert kommt der kapitale Motorschaden der grundsätzlich erstmal vom VAG Konzern unter Tisch gekehrt wird.
Wenn sich die Steuerkette längt (ne gerissene hatte ich noch nie), dann hört man das beim Motorstart an einem kurzen Rasseln. Hört sich an wie defekte Hydrostößel. Da die Kette länger ist, benötigt der Spanner länger um sich mit Öl zu füllen und ein Schlager der Kette zu verhindern (was sie noch schneller längen lässt). Irgendwann ist die Kette so lang, dass durch die verstellten Steuerzeiten die Kolben auf die geöffneten Ventile knallen.

Jetzt habe ich schön oft die Erfahrung gemacht, dass Kunden während der Garantiezeit alle paar Wochen in der Werkstatt sind und jeden ****** reklamieren.
Da wird jeder Floh husten gehört !
Ist die Garantie vorbei, können sie plötzlich mit all den Kleinigkeiten leben und "überhören" sogar ne rasselnde Steuerkette.
Dabei kann man den Schaden deutlich minimieren, wenn man rechtzeitig danach geht.

Audi und VW haben da ne akzeptable Kulanzpolitik, Seat leider nicht. Die zahlen im 3.Jahr und anteilig im 4.Jahr.
Das liegt aber auch daran, dass Seat ein spanischer Hersteller ist und es in Spanien sowas wie Kulanz nicht gibt !
Voraussetzung ist IMMER der Servicenachweis innerhalb der vorgeschriebenen Intervalle in der Markenwerkstatt.
Was ich übrigens absolut richtig finde ! Man kauft ein Auto und akzeptiert die Tatsache, dass man nur 2 Jahre Garantie hat.
Dann lässt man das Auto in der billigen freien Werkstatt warten (bringt also sein Geld nicht zu Seat) und möchte nach 3 der 4 Jahren was von Seat geschenkt bekommen ? :nene:

Ich bekomme im Laufe dieser Woche meinen neuen Altea 1.2 TSI, hoffe das Problem gibt es mittlerweile nicht mehr.
Das gibt es noch genau so wie vorher auch. Die Zulieferer entwickeln doch nicht für Millionen von Euros neue Kettenspanner und Ketten für TSI Motoren.
Die verdienen kaum an den Teilen und müssen auch nur 2 Jahre Garantie geben. (ne Bekannte arbeitet beim Batteriehersteller Exide, VW zahlt für ne Starterbatterie teilweise unter 10€)
Mein Tip: Schließ ne 3-jährige Anschlußgarantie ab, dann hast du 5 Jahre Sicherheit. 8)
 
Tom909

Tom909

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flieger-baby:

Also ich finde es schon eine Frechheit wenn man eine alte Technik wie die Steuerkette heute nicht 100% ausfallsicher anbieten kann. Eigentlich verstehe ich den nutzen davon nicht. Ein Riemen kann rutschen, mag sein, aber ich glaube in meiner Erfahrung mit Autos kann ich mich weder an einen verrutschten oder kaputten Steuerzahnriemen erinnern. Letzendlich um den Spanner der Steuerkette auszutauschen hat man sogar einen grösseren technischen Aufwand als wenn man den Riemen alle 120tkm wechselt. Nicht umsons streiten das die Konzerne gerne ab, denn jedes Auto wegen Geräuschen den Spanner zu wechseln oder eine neue Kette ist ne teure angelegenheit, denn irgendwer muss ja neben den Teilen ja auch die Arbeit bezahlen, neben eventuellen neuen defekten, die dann immer mal passieren können.

Für mich aufjedenfall ein trauriges Ding ein Auto zwischen 15 und 25t€ anzubieten und nicht dafür zu sorgen, dass dieses Konstrukt zuverlässiger ist.

Wenn der Spanner oder die Kette immerhin ein Verbrauchsgegenstand wären, die man in gewissen Intervallen wechseln müsste, würde ja keiner was sagen, aber wenn teils motoren nicht mal die 100tkm gekratzt bekommen, dann ist das schon eine Meisterleistung. Man kann auch böswillig unterstellen, dass man mit den Ketten eine sogenannte indirekte frühe Verschrottung des Autos angepeilt hat, denn meist ist der Restwert nach 4-5 Jahren so hoch wie ein kapitaler Motorschaden an Kosten(geht man jetzt von normalen Werkstatt Tarifen und Teilpreisen aus).

Wie auch immer, wer Garantie/Kulanz behalten will, sollte halt immer jede Inspektion bei der entsprechenden Werkstatt machen, aber ich kann auch die Menschen verstehen, die das nicht tun und sich schon ein wenig verarscht fühlen, wenn man einen Motorschaden hat und der nicht auf Inspektionen zurückzuführen ist sondern auf materialverschleiss und da sollte jeder Hersteller 100% zu seinem Produkt stehen und nicht immer versuchen die Schuld auf irgendwelche paragraphen abzuschieben. Ich finde irgendwo verlieren die Kunden das vertrauen bei sowas wenn von 20 Inspektionen eine einzige in einer Fremdwerkstatt war und der Fehler eindeutig beim Hersteller liegt als bei dem Mechaniker der zuletzt die Inspektion durchgeführt hat.

Wie auch immer, ich werde mir nie ein Auto mit Steuerkette zulegen.
 
flieger-baby

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100% ausfallsicher ist nichts ! Aber da brauchen wir ja nicht drauf einzugehen.

Leider ist es aber auch so, dass nur über defekte Steuerketten diskutiert wird. Über die Autos, in denen die Ketten seit mehr als 100tkm mangelfrei laufen, wird nie gesprochen.

Ich behaupte einfach mal, dass auf 100 Autos mit Steuerkette eine kaputt geht.
Das ist zwar trotzdem ärgerlich für den Betroffenen, aber dennoch kann man sagen, dass 99% der Kettenmotoren super damit laufen.
Was will man jetzt da umkonstruieren und Millionen Euros investieren ?

Deutsche Hersteller wie Audi sagen jetzt: "OK, das eine Prozent fangen wir mit Kulanz bis ins 8.Jahr ab" (die Zahl ist natürlich frei erfunden)
Das ist ein super Kundenbindungsinstrument, weil die Autos immer bei Audi gewartet werden sollen und so regelmäßig Geld ins Unternehmen fließt.

Wie aber schon weiter ober gesagt, gibt es in anderen Ländern so gut wie keine Kulanz. Für die Fahrzeugbesitzer ist das absolut normal weil sie es nicht anders kennen.
Mir hat das ein Seat-Garantiefuzzi so erklärt:
Die Kulanzabwicklung, wie sie in Deutschland praktiziert wird, gibt es sonst nirgendwo.
Um konkurrenzfähig zu sein, stellt SEAT Spanien dem deutschen Importeur (Seat Deutschland GmbH) Summe X zur Verfügung, um damit zu wirtschaften.
Aus dem Topf werden Kulanzgelder gezahlt. (das ist auch der Grund, warum es für Reimporte keine Kulanz gibt. Seat Niederlande hat beim Verkauf verdient und nicht Seat Deutschland, also gibt es von Seat Deutschland NULL)
Leider ist der Topf so klein, dass sich SEAT keine großzügigen Regelungen erlauben kann.

Wem das nicht passt, der sollte von Anfang an 6000€ mehr investieren und sich einen VW oder Audi kaufen.
Oder er spart sich das Geld. No risk - no fun ! :p;)
 

reinkoef63

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Die Anschlußgarantie werde ich auf jeden Fall machen. Vielen Dank für den Tip :)
Ich fahre seit 1993 Seat und hoffe nicht das ich wegen einer solchen sch.... Kette die Marke wechseln muß.
 
flieger-baby

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Und wenn schon. Was bindet dich an seat?

Für mich ist die Marke mittlerweile unwichtig.
Ich fahre seat, weil ich in nem VW Audi Seat Autohaus arbeite.
Da genieße ich viele Vorteile ein Auto dieser 3 Marken zu fahren.
Seat hatte da das beste Preis Leistungs Verhältnis weil mein Leon ne Tageszulassung mit 9km! Laufleistung war und ich ihn für 25t€ bekommen habe. Listenpreis war 33800€.


Steuerkettenprobleme hat aber nicht nur seat.
Sondern auch VW Audi bmw.... , da bist du nirgends sicher. ;-)
 

Exeo21

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Wie aber schon weiter ober gesagt, gibt es in anderen Ländern so gut wie keine Kulanz. Für die Fahrzeugbesitzer ist das absolut normal weil sie es nicht anders kennen.
Mir hat das ein Seat-Garantiefuzzi so erklärt:
Die Kulanzabwicklung, wie sie in Deutschland praktiziert wird, gibt es sonst nirgendwo.
Um konkurrenzfähig zu sein, stellt SEAT Spanien dem deutschen Importeur (Seat Deutschland GmbH) Summe X zur Verfügung, um damit zu wirtschaften.
Aus dem Topf werden Kulanzgelder gezahlt. (das ist auch der Grund, warum es für Reimporte keine Kulanz gibt. Seat Niederlande hat beim Verkauf verdient und nicht Seat Deutschland, also gibt es von Seat Deutschland NULL)
Leider ist der Topf so klein, dass sich SEAT keine großzügigen Regelungen erlauben kann.
Sorry, aber Deine Aussage ist zum Teil total falsch: Für EU-Importe gibt es genau die gleiche Kulanz wie für ein deutsches Fahrzeug.

Das Budget für Kulanzleistungen wird jedes Jahr neu verhandelt und von Seat Spanien an die einzelnen Importeure verteilt, das ist richtig.

Aber der Kulanzkatalog (prozentuale Beteiligung an Lohn und Material) an sich wird von Spanien (oder auch Wolfsburg) aus gesteuert, da kann Seat Deutschland (fast) gar nichts machen. Deutschland ist da kein Sonderfall, sondern die Kulanz läuft in ganz Europa gleich ab.

Beispiel aus der Praxis: Durchreisender Kunde aus Dänemark hat Steuerkettenschaden in Deutschland, hier gelten die identischen Regeln für sein Fahrzeug wie für ein deutsches Fahrzeug bzw. die gleiche prozentuale Beteiligung wie in seinem Heimatland.
 
flieger-baby

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Von wem hast du diese Information?

Ich bin Serviceberater im Seat-Autohaus und wickel Gewährleistungs- und Kulanzanträge ab.


Klare Regel: Reimport = keine Kulanz !
 

Exeo21

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Hoppla, ich auch! Dann macht Ihr aber was falsch, lies mal im HSO 7.2 nach oder schau im Handbuch Kulanz unter FAQ, dann wirst Du eines Besseren belehrt... ;-)
 
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