Komplettanlage ab Turbo

Diskutiere Komplettanlage ab Turbo im 1M - Antrieb Forum im Bereich 1M - Tuning; Hallo Zusammen Ich bin auf der Suche nach einer Komplettauspuffanlage ab Turbo für meinen Leon 1M Supercopa, also der mit dem ARL Motor (1.9 TDI...
_barbarossa_

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Hallo Zusammen

Ich bin auf der Suche nach einer Komplettauspuffanlage ab Turbo für meinen Leon 1M Supercopa, also der mit dem ARL Motor (1.9 TDI, 150 PS).

Ziel ist es, einen Auspuff zu finden, mit dem man
ohne Probleme 220 - 230 PS fahren kann. Am wichtigsten ist für mich möglichst wenig Strömungswiderstand. Der Klang ist nicht das Wichtigste.

Dabei habe ich mehrere Fragen.

Welche Komplettanlage ist empfehlenswert?

Gibt es eine große Downpipe mit Racekat mit TüV/ABE? Was für einen Racekat benötigt man, den gleichen wie beim Benziner? Oder ist es am Besten ohne Kat zu fahren? Bin mir nicht sicher, ob der Abgasgeruch zu auffällig ist.

Gibt es eine Komplettanlage dessen Auspuffadapter auf die Originaldownpipe passt, für die Fahrt zur Hauptuntersuchung oder Ähnliches?

Nur zur Info: mir ist klar, dass ich für mehr als 200 PS größere PD-Elemente und einen größeren Lader benötige, aber das kommt später.

Gruß
 
19.11.2012
#1

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LeonFreundKai

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Hi roter Bart,
erst mal willkommen im Forum! Ohne deinen Enthusiasmus schmälern zu wollen, willst du echt aus dem ARL 220 PS oder mehr rausholen? Die Anzahl der Leute hier im Forum, die sowas vorhatten, ist sicherlich um Zehnerpotenzen größer als die die sowas auch erfolgreich und alltagstauglich umgebaut haben. Hol dir einen Cupra R und du hast die Leistung als Serie. Die eingesparten paar 1000 EUR haust du dann auf den Unterhalt (Sprit) drauf und hast im Endeffekt das gleiche bei wesentlich weniger Stress. Ist meine Meinung. Wenns unbedingt ein Diesel sein muss hol dir nen Chip für max. 180 PS oder falls es nicht reicht ein anderes Auto (z.B. 123d, 330d, A4-3.0 usw.)

Grüße
Kai
 
tomatenundsalat

tomatenundsalat

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Downpipe, Racekat, Klang, TDI?
Ich hab es mir mehrfach durchgelesen trotzdem komm ich nicht ganz mit.

Du willst nen Blender soweit hab ich es kapiert, sprich ggf ohne Kat auf die Strasse aber zum TÜV alles i.O.
Ich weiß nicht ob du hier mit der Einstellung viel Unterstützung Kriegen wirst.
 
the real Skunk

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Zitat:
Zitat von tomatenundsalat
Ich weiß nicht ob du hier mit der Einstellung viel Unterstützung Kriegen wirst.
wie lustig! ha ha!

Hi roter Bart,
erst mal willkommen im Forum! Ohne deinen Enthusiasmus schmälern zu wollen, willst du echt aus dem ARL 220 PS oder mehr rausholen? Die Anzahl der Leute hier im Forum, die sowas vorhatten, ist sicherlich um Zehnerpotenzen größer als die die sowas auch erfolgreich und alltagstauglich umgebaut haben. Hol dir einen Cupra R und du hast die Leistung als Serie. Die eingesparten paar 1000 EUR haust du dann auf den Unterhalt (Sprit) drauf und hast im Endeffekt das gleiche bei wesentlich weniger Stress. Ist meine Meinung. Wenns unbedingt ein Diesel sein muss hol dir nen Chip für max. 180 PS oder falls es nicht reicht ein anderes Auto (z.B. 123d, 330d, A4-3.0 usw.)

Grüße
Kai
dem kann ich nur zustimmen.


Moin rotbart,

220-230ps mit Kat geht, kostet aber richtig geld denn du brauchst nicht nur nen anderen lader ein anderes ladeluftsystem und sowieso ne komplett andere auspuffanlage sondern must zumindest die Pleuel austauschen. empfehlenswerter ist aber ne komplettüberholung. es gab hier mal nen user "löwenart" der hat genau das gemacht. weiß aber nicht ob er hier noch unterwegs ist ober ob der wagen noch existiert. jedenfalls hatte er (wie ich bei meinem umbau auch) sehr hohe ausfallzeiten des wagens. wie er gelaufen ist/noch läuft weis ich nicht. weiterhin wirst du bei einem umbau in eigenleistung ca. 1500 euro für ein großes abgasgutachten einplanen müssen, denn ohne das bekommst du keine reguläre abnahme für derartige umbauten mehr. firmen die solche umrüstungen anbieten haben diese gutachten für den jeweiligen umbau meist einmal gemacht und dann für alle weiteren in der schublade. mir selbst ist es aber nicht gelungen für meinen umbau (1.8t BAM @ 360PS, läuft jetzt 50tkm) ein solches zu bekommen. er schaft zwar seine AU werte, jedoch ist die leistungssteigerung nicht abnahmefähig da (als einziges kriterium) das große abgasgutachten fehlt. (was wahrscheinlich auch schwer zu bestehen ist, da die CO werte nur bei warmen kat kommen und bei diesem gutachten auch der kaltlauf geprüft wird. dort ist die grenze dank e3 zwar höher aber immer noch zu niedrig für 100cpm metall)

ohne kat zu bauen rate ich dir ab wenn du vor hast den wagen noch als solchen zu nutzen. mein werkstattkolege hat nen 3bg mit nem 1.9er auf ca. 280-300ps, der fährt nur rohr. er macht das auto in der halle nicht mehr an weil er dann (ohne übertreibung) kehren muss. bei vollgass sieht hinter dem wagen bei hellichtem tag schlagartig keiner mehr was. das ist schon nicht mehr im rahmen verrückt sondern echt gefährlich. (zum vergleich mal bei youtube "cummins 1/4 mile" oder "duramax 1/4 mile" eingeben, dann weist du was bei so nem umbau ohne kat passiert) hat zwar jetzt als kleines setup eines wo er nicht ganz so schlimm qualmt, aber es riecht immer noch gewaltig und die wolke sagt jedem grün-weißen "halt mich an!". der passat ist daher reines spaßauto und wird nur mit roten kennzeichen zu treffen bewegt.

eine dem diesel angemessene lebensdauer ist mit einem derartigen umbau (auch bei 200+ ps) aber nicht mehr ernsthaft zu rechnen. wenn du nicht ein radikaler super diesel fan bist rate ich dir nen benziner turbo zu kaufen und den auf zu drehen, zumal die unterhalts kosten (durch so einen umbau steigt nicht nur der verbrauch, das hält sich grenzen, sondern die verschleißteile werden teuer, besonders die die eigentlich keine sind wie z.b. getriebe) sowieso dazu führen das ein halbwegs normal verdienender mensch sowas nicht als kilometerfresser (sprich diesel) fährt...
 
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_barbarossa_

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Moin

Danke für die Antworten. Ich versuche mal einige Unklarheiten zu beseitigen.

Ich will keinen Komplettumbau. Der Rumpfmotor soll so bleiben. Die Leistungsangaben sind ein erster Schuß. Wenn das mit den Teilen, die ich aufgeführt habe, nicht erreicht wird, ist es halt so. Bisher war ich der Meinung, dass die Pleuel bis in die angegebenen Bereiche keine Probleme bereiten, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

TüV/ABE war nur auf die Downpipe bezogen. Da ich bisher nur Benziner tunen lassen habe, weiß ich, dass es bei neueren Fahrzeugen(Benziner) so gut wie unmöglich ist, eine anständige Downpipe eingetragen zu bekommen. Wie das beim Diesel ist, weiß ich nicht, daher die Frage. Benziner- und Dieseltuning sind halt zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

Der Leon ist mein Zweitwagen und wird als relativ sparsames Alltagsfahrzeug genutzt. Er hat laut VAG-COM 190 PS (bitte keine Diskussion über realistisch/unrealistisch - ich gebe nur das wieder was VAG-COM/K-Power ausspuckt) Bis 150 Km/h ist das auch völlig ausreichend und dank Power aus niedrigen Drehzahlen sehr angenehm zu fahren. Allerdings wird es bei höheren Geschwindigkeiten etwas zäh.

Die Fragen zum Auspuff stelle ich, da ich davon ausgehe, dass dieser der nächste Flaschenhals ist, wenn man über reines Chiptuning hinaus gehen will.

@tomatenundsalat: tut mir leid, dass du nicht folgen kannst :D
 
tomatenundsalat

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Der Flaschenhals ist nicht die AGA sondern die Ladedruckverrohrung. Der LLK ist zwar sehr gut aber das Muffensystem einfach nur mangelhaft.

Mit dem folgen geht soweit ganz gut, dass ich deine Text erfassen und auch realisieren kann was du meinst. Was ich nicht kann ist den Sinn hinter manchen Fragen verstehen...
 
the real Skunk

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@tomatenundsalat:

PNs kann ich nicht beantworten (s. Profil), aber die Antwort ist: Weder noch, habe ja nicht dich zitiert...

@barbarossa:

habe zwar selbst auch nen ARL als winterschmette aber der ist original. kann dir aber von den erfahrungen beim passat berichten, dessen umbau ich tatkräftig begleitet habe.

Das es äußerst sinnvoll ist (auch bei nur chiptuning) die Ladluftverrohrung (und damit meist zwangsläufig den LLK) zu ersetzen ist korrekt. es macht aber keinen sinn einen größeren durchmesser zu nehmen (es sei den du hast extremes vor). ziel sollte es sein die stellenweiße sehr engen verwinkelten und flachgedrückten bögen los zu werden und in diesem zuge die nahezu immer undichten verbindungsstellen (originales system mit federbügeln) durch etwas brauchbares zu ersetzen.

wenn du nun einen geringfügig größeren VTG Lader hernimmst (genau bezeichnung muss ich jetzt auch nachfragen, original müste ja ein 1745VTG drin sein), daher geänderte verdichterseite o.ä. wirst du real auf ca. 170-180PS haltbar kommen. das geht dann aber auch noch (zwar grenzwertig aber möglich) mit den originalen PPDs. der passat hat mit originalem lader, anderer AGA und LLK 169PS gebracht die auch gut fahrbar waren. (im sinne von verlauf drehmoment/leistungskurve) nachteil: der Lader hat (bei zugegeben sehr aggresivem fahrstil) im schnitt 15tkm gehalten. deswegen denke ich das mit nem etwas angepassten lader das auch haltbar möglich ist.

wenn es darüber hinaus gehen soll kommen sachen wie kein VTG mehr, größere PPDs, motor auf machen. das ist dann der schnitt weg vom alltagsauto. allein durch die großen PPDs sind brauchbare (tüv-fähige) abgaswerte nur mit viel aufwand machbar. die funktionsweiße der PPDs ist so komplex das die größeren elemente mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkait nicht mehr zu den vorgaben des STG passen. lasse mich eines besseren belehren, aber ich habe noch keinen kennengelernt der in der lage ist (allein von der technischen ausrüstung) alle (je nach lastzustand in dieser baureihe der PPDs bis zu drei) einspritzpunkte entsprechend anzupassen. ich kenne diese dinger im detail da ich mit der herstellung und prüfung der PPDs (allerdings die letzte baureihe mit piezo aktor) beruflich zu tun hatte. habe hierdurch auch meine meinung über sinn und unsinn von diesel (im speziellen PPD-Diesel) tuning nochmal gründlich geändert.

daher wird das auto zwar sicher gut laufen (will nicht bestreiten das es leute gibt die das können, kenn ich ja selbst) aber das kennfeld ist nie und nimmer so genau auf die großen PPDs zugeschnitten wie das mit originalen der Fall ist. das kann schon mechanisch nicht funktionieren, da hub und einspritzpunkte durch den kipphebelantrieb fest im verhältniss stehen. soll heißen wenn ich nicht den ganzen kipphebeltrieb ändere wird immer ein wert "ausreißen". wenn ich also mehr menge möglich mache wird der druck zwangsläufig darunter leiden, da der hub der kipphebel zur jeweiligen stellung der kurbelwelle immer noch der selbe ist (es sei den ich überlaste den zahnriemen, der bei PPD motoren eh schon grenzwertig belastet wird). somit ist es meines erachtens mit sinnvollem technischen aufwand unmöglich die abgasnormen einzuhalten bzw. eine große AU zu bestehen.

lange rede kurzer sinn, was du in der ersten mail beschreibst macht nur sinn wenn du ne "große" sache vor hast und dabei in kauf nimmst das es kein alltagsauto bleibt sondern eher ein "treffen-auto" wird. ansonsten lass die maschine wie sie ist (guter grundzustand vorraus gestzt) und begnüg dich mit nem "kleinst umbau". was den kat angeht: auch beim diesel geht es um CO werte, daher geht dort theoretisch der selbe metallkat wie bei benzin. praktisch wird das nur bedingt funktionieren, da die abgastemperaturen beim diesel im schnitt geringer sind als beim benzibner und die metallkats typischer weiße nur im nahezu glühenden zustand richtig arbeiten. du wirst daher bei einer AU extreme probleme bekommen.

und noch was: einen (wie oben beschriebenen) extrem umbau ausen vor genommen wirst du eine deutliche zunahme der, ich nenne es jetzt mal agilität, im geschwindigkeitsbereich über 150kmh nicht erreichen. dafür gibts zwei einfache gründe: Diesel und VTG...
 
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_barbarossa_

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Moin

Danke erst mal für die ausführlichen Erklärungen.

Turbolader ist der GT1749VB und ist nach meinen Informationen bereits der größte plug and play Lader. Falls nicht, bitte korrigieren.

Die Schwachstellen der Ladedruckverrohrung kann ich nachvollziehen. Allderdings habe ich kein Problem mit dem Ladedruch, eher im Gegenteil. 1.7 Bar sind für den einen oder anderen Tuner schon hart an der Grenze der Haltbarkeit. Ausserdem kann ich zumindest an den oberen Rohren keinen Ölnebel erkennen, was für mich so aussieht, als wären die relativ dicht. Welche Alternativen gibt es denn zur Originalverrohrung?

Noch mal zum Auspuff. Was mich wundert ist, dass zwei Tuner unabhängig voneinander der Meinung waren, dass allein mit einem strömungsgünstigeren Auspuff mehr als die ca. 185 PS möglich sind, angepasste Software natürlich vorausgesetzt.

Gruß
 
the real Skunk

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Alternativen zur originalverrohrung:

selber bauen

wenn du mal zeit hast besorg dir einen alten schlauch vom schrott, schneid eine seite ab und steck ein rohr rein bei dem das andere ende zugeschweißt und mit z.b. nem reifendruckventil versehen ist. dann zieh das rohr was vom lader kommt ab und dein adapter dort an das offene ende in richtung motor an. mit dem reifenluftdruckprüfer auf ein bar aufblasen und staunen welche mengen an luft an den scheinbar dichten stellen abhauen...

eine undichtheit im drucksystem heißt auch nicht das du probleme mit dem ladedruck hast. wenns so schlimm ist dann ist schon richtig was kaputt. bestenfalls das ansprechverhalten leidet merklich. allerdings glaube ich das bei einem so relativ früh und zügig ansprechenden lader wie es bei den 1.9tdis der fall ist selbst das nicht spürbar ist. nein, das eigentliche problem ist das dein lader mehr menge fördern muss um den selben ladedruck zu erreichen, das heißt höhere drehzahl und das heißt... naja, weißt du schon. außerdem passen auch die werte vom LMM u.U. nicht mehr richtig, wobei dieser effekt durch die adaption größtenteils ausgebügelt werden sollte. an einem OEM motor ist das auch alles wenig dramatisch, aber wenn der lader schon durch kennfeldverunstaltungen zu deutlich höheren drehzahl gezwungen wird ist o.g. dann noch das was dem "einsatz auserhalb der spezifikationen" noch die krone aufsetzt. (ist nicht so das ich nicht schon den einen oder anderen lader, wenn auch nicht am diesel, auf die art vernichtet hätte...)

was ein sogenannter "tuner" sagt halte ich nie für zuverlässig. auch ich habe sehr lange einem herren der auf dem gebiet auch nachweißlich einiges bewegt hat blind vertraut. nachdem ich aber über die jahre selbst meine erfahrungen gesammelt habe hinterfrage ich seine angaben auch und habe dabei festgestellt das auch er nicht alles weiß. (ich natürlich auch nicht! und das soll auch nicht heißen das er, unbenannter weiße, schlecht wäre) aber da jeder der sowas macht auch geschäftsmann ist wirst du (fast) immer die aussage haben "Klar, das haben wir schon gemacht. Geht alles!" anstatt "Klar, haben wir schon gemacht. Aber du musst wissen das der Lader an dem Auto das nur 5 Tkm mitgemacht hat."

ergo: ich kann deinen "tunern" da nicht wiedersprechen, aber ich weiß das es nicht lange halten kann (es sei den du nutzt die leistung selten bis nie). du kannst die leistung aus dem motor holen, ganz besonders mit nem VTG lader, den wenn die "enge" stellung der VTG-Klappen noch bei relativ hohen drehzahlen gehalten wird wird der immer größer werdende luftstrom derart beschleunigt das wahnsinnige laderdrehzahlen und entsprechender ladedruck möglich sind.

haltbar wird das ganze aber nur wenn ein lader verbaut wird der diesen druck bringt ohne überfordert zu werden. außerdem ist das ganze selbst beim diesel irgendwann ein temperaturproblem. hier sind die abgastemperaturen deutlich niedriger als bei benzin (auch wenn dieser unterschied bei den neueren dieselmotoren bei weitem nicht mehr ganz so groß ist), trotzdem beruht die beschleunigung des luftstroms bei deinem VTG lader auf einer stauaufladung. je mehr stau, desto schneller strömt das abgas aufs laderrad. desto höher ist aber auch die komprssion vorher, und ein komprimiertes gas wird warm. es gibt zwar mittlerweile interessante versuche mit stoßaufladung (siehe auch: twin scroll) beim VTG, aber auch eine perfekte stoßaufladung hat immer einen hohen anteil einer stauaufladung. soll heißen es ist faktisch unmöglich unter realen bidingungen eine Laderturbine rein durch den dynamischen druck der abgase anzutreiben. ein (deutlicher) anteil statischer druck wird immer dabei bleiben. umgekehrt gilt das genau so. man kann nur versuchen den jeweils gewünschten anteil hoch zu halten. das geht dann aber schon in richtung krümmerbau...

das ist aber trotzdem das geringste problem in deinem fall und daher geht das jetzt auch schon zu weit.

die einzige grenze für diese lader-quelerei durch anpassung der VTG regelung ist der punkt an dem der rückstau vorm lader so groß wird das die gasspülung des kolbens nicht mehr ausreicht und der motor sozusagen an seinen eigenen abgasen erstickt. aber da ist dein lader schon lange an einem punkt wo er das spiel nur äußerst kurzfristig überlebt. und meine erfahrung ist das gechippte 1.9tdis äußerst selten einen reinen motortod sterben. meist sterben sie weil der lader die maschine mit nimmt...

(P.S.: die sache mit dem strömungsgünstigeren auspuff ist vollkommen korrekt und wichtig, aber hast du dir deinen originalen mal genau angeschaut? auser dem kat und dem esd ist das schon nur ein gerades rohr. schau im vergeich mal unter nen 1.8t BAM in OEM zustand. auser einen absorber esd sehe ich mit OEM lader kein MAßGEBLICHES verbesserungspotential, außer kat weg. aber das wurde schon diskutiert. ein etwas größerer durchmesser insgesamt ist bei turbomotoren immer gut, aber ich glaube nicht das es an deinem motor notwendig ist. es müßte ja schon wenigstens ein 56er rohr liegen. ab 63 aufwärts macht es beim originalen mecnischen aufbau denke ich keinen unterschied mehr ob noch größer oder nicht.)
 
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