Getriebeöl wechsel?

1821984

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Mahlzeit ihr alle!

Gibt es eigentlich ne aussage dazu, ob und wann man das Getriebeöl wechseln sollte?

Hab zwar schon
oft gehört, dass bei vielen Getriebe kein Öl mehr getauscht werden muss, aber ich denke doch:

Lauter Zahnräder und Syncronringe und das ohne Ölwechsel?(

Ich kanns mir nicht vorstellen! Habt ihr Tips oder Ratschläge?
Handelt sich um nen 1,8T 180PS mit 6 Gang (kein Allrad). Auto hat jetzt ca. 111.000 drauf und ist nen BJ 2000.
 
30.08.2010
#1

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Markus ER

Markus ER

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schaden tut neues öl nie .. auch wenn viele hersteller sagen das es eine lebensfüllung ist ..
ich wechsel bei 150tkm meines aus ..
 
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Lil_Stanky

Lil_Stanky

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Mal ne ganz blöde Frage. Wie geht das überhaupt? Wo sitzt die Ablaufschraube oder wo ist der Öleinfülldeckel? Welches Öl kommt rein? Wieviel kommt rein? Ich vermute dass es keinen Ölmessstab gibt...
 
nilhens

nilhens

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Hallo,
die Ablassschraube sitzt direkt an der Unterseite vom Getriebe.
Die Einfüllschraube befindet sich nicht wie ich annahm auf der Oberseite vom Getriebe sondern vorne dran,
von oben ist die Schraube gar nicht zu sehen. Wenn man unterm Auto liegt sollte man noch diesen Plastikschutz unterm Motor abmontieren,
dann kommt man besser dran. Die Einfüllschraube liegt auf einer Linie mit der Ablassschraube und wird mittels 14mm Innensechskant gelöst.
Einfüllmenge sind ca. 2,5 Liter Öl bzw. soviel bis es aus der Einfüllöffnung raussuppt.
Ich habe Öl von Castrol genommen, die genaue bezeichnung weiß ich jetzt leider nicht mehr, sollte aber irgendwo hier im Forum stehen,
einfach mal suchen nach "gutes Getriebeöl" oder so ähnlich ;)

Beim Einfüllen würde ich dir empfehlen dir eine Schlauch zu besorgen, direkt aus der Flasche einzufüllen ist ne ziemliche Sauerei wenn man keinbe Hebebühne hat.
 

Löwenart

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Beim MQ350-Getriebe und einem 2WD-Leon kommen 2,3l rein, wenn das Getriebe komplett leer ist (4WD soweit ich weiß 2,6l).
Nur über die Ablassschraube bekommt man aber nicht alles raus.
Deswegen reichen 2l in der Regel beim 2WD aus.

Das MQ250 hat eine Füllmenge von genau 2 Litern.

Ich kann Mobil Mobilupe SAE 75W90 empfehlen. Ist billiger und mindestens genauso gut wie das Castrol-Pendant.
Das wichigste ist aber, dass das Öl alle Freigaben erfüllt.
Zwischen 100tkm und 150tkm ist ein guter Zeitpunkt. Bei gechippten ARL erreichen die Getriebeöltemperaturen schon recht hohe Werte. Da schadet ein Wechsel zweifellos nicht.

Ich mache den Wechsel auch immer mit einem Schlauch und einem Trichter oben drauf. Alles andere macht nur Flecken.

Für die Ablaß- und Einfüllschraube ist beim MQ350 eine spezielle M16-Vielzahnnuss erforderlich.
Ich hab die mir bei Ebay besorgt, weil wir die öfter brauchen. Kostet neu 7 €.
Versucht man es mit einem Inbus, macht man die Schraube recht schnell kaputt.
 

1821984

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danke für eure Komments!
Jetzt weis ich zimondest, dass es bei dem Auto mal gewechselt wird. Wie, wo ,was gewechselt wird ist nicht so relevant, nur ob es überhaupt mal gewechselt wird.

Ich kenn das noch von einigen autos, wo das alle 90.000 Km mit dran ist!
Danke!
 
Lil_Stanky

Lil_Stanky

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Löwenart ist das Mobil Mobilube besser als das stinknormale Original VW Öl?
 
nilhens

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Für die Ablaß- und Einfüllschraube ist beim MQ350 eine spezielle M16-Vielzahnnuss erforderlich.
Ich hab die mir bei Ebay besorgt, weil wir die öfter brauchen. Kostet neu 7 €.
Versucht man es mit einem Inbus, macht man die Schraube recht schnell kaputt.

Also bei mir war definitiv bei beidem eine Innensechkantschraube drinnen (Bj. 2000 1,8t),
kann aber sein das es bei neueren Baujahren geändert wurde?
 
Markus ER

Markus ER

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ich würde castrol TAF-X empfehlen falls das ne freigabe hat für den leon , Norm VW 501 50 erfüllt es
 

Löwenart

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Besser/schlechter ist bei Öl immer schwierig. Wenn die zur Auswahl stehenden Öle sämtliche Normen erfüllen, kann man nach dem Preis gehen.
Das Mobil Mobilupe wird auch bei Porsche verwendet und dort bei Modellen mit und ohne Sperre.
Außerdem übertrifft es (wie viele andere Sorten auch) die Herstelleranforderungen.
Daher war es gut genug für den Leon und es funktioniert gut.
Ich hatte vorher eine nagelneue Füllung VW-Getriebeöl drin und ich bilde mir ein, dass es sich jetzt im Kalten weicher schalten lässt.
Aber wie gesagt, kann auch Einbildung sein.

Bei der Ablassschraube weiß ich auch nicht, nach welchen Kriterien die verbaut wurden.
Der IVer R32 hat auch Vielzahn, die Audis in meinem Freundeskreis haben Sechskant.
Keine Ahung, ob es da ein Muster gibt.
 

Löwenart

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Also bei der TS/FR/SC-Schürze liegt das Getriebe leider ausstattungsbedingt hinter dem Kühler-Sandwich (aus Klima-Kondensator, FMIC, Kühler), dem linken Nebelscheinwerfern und dem relativ breiten Schürzenmittelteil. Wegen der dadurch auftretenden höheren Getriebeöltemps hat der ARL ja extra einen Kühlkanal für das Getriebe bekommen, der aber leider nur punktuell Kühlluft vom unteren schmalen Schlitz der Schürze zum Getriebe leitet.
Der Wechsel des Öls ist sicher nicht zwingend nötig. Aber schaden kann er ganz sicher nicht.
Vorallem wenn das Getriebe (was das Drehmoment angeht) an der Belastungsgrenze betrieben wird.
 

motorsportbaer

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Und wenn Du etwas fürs Getriebe tun willst, dann fügst Du noch das Lubegard Additiv für Schaltgetriebe hinzu- so leicht ließ sich Dein Getriebe definitiv noch nie schalten.

http://www.lubegard.ch/01_auto/30903_31904_d_gearfluid.htm

Wer nicht weiß, was oder wer hinter Lubegard steht, kann hier nachlesen.
Ich verwende beispielsweise das Motorenöl Additiv- der Wagen ist damit erheblich leiser und fährt besser.
http://www.lubegard.ch/01_auto/30902_d_biotech.htm
Anwendung wie bei allen Empfehlungen in Internet Foren auf eigene Gefahr.
 

Löwenart

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Solche Zusätze sind in der Regel im besten Fall wirkungslos. Im schlechtesten Fall schaden sie dem Getriebe sogar (indem sie z. B. Dichtungen angreifen oder den Schmierfilm in den Lagern abreißen lassen).
Die Hersteller der Additive haben keinerlei geheimes Wissen, welches die namhaften Mineralölkonzernen nicht hätten.
Die Öle sind heutzutage so gut auf ihre jeweilige Verwendungen zugeschnitten, dass alles andere nur Geldmache ist. Darauf kann man getrost verzichten.
Wer etwas gutes tun will, der greift für ein paar € mehr zu Markenöl.

Das wurde auch schon 100 mal von unabhängigen Anstalten getestet. Bisher gab es kein einziges Additiv, welches irgendetwas positiv beeinflusst hätte.
Zumindest bei den Tests, die nicht von den Unternehmen selbst (auch gern unter einem anderen Namen) durchgeführt wurden.
Hier ein Beispiel für einen Motorölzusatz.

Leider melden sich oft Mitarbeiter solcher Additiv-Hersteller in Foren an, um ihre Produkt versteckt als normaler User über den grünen Klee zu loben und einer relativ breiten Kundschaft nahe zu bringen.
Wer auf Nummer sicher gehen will, bleibt deshalb bei purem Öl mit der jeweiligen Herstellerfreigabe.
 
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motorsportbaer

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Ich bin weder Mitarbeiter dieser Firma, noch bekomme ich da irgend etwas für,aber ich habe nur gute Erfahrungen gemacht.
Darüber hinaus wurde Lubegard in Zusammenarbeit mit dem US Landwirtschaftsministerium entwickelt. Also schon mal etwas anderes als die Nano,Keramik und sonstigen Wundermittel.

Automatik-Getriebe Instandsetzungsbetriebe verwenden das Mittel schon seit vielen Jahren. Nach und nach wird es auch hier mehr bekannt. Anfangs war es nur sehr schwer zu bekommen.
 

Löwenart

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Ich lasse dir doch auch deine Meinung. Vielleicht ist es ja wirklich ein Zauberzeug.

Ich für meinen Teil werde aber nicht mein hochbelastetes Getriebe auf´s Spiel setzen, indem ich das Öl verdünne und so die Formulierung verändere.
An der haben nicht irgendwelche Landwirtschaftsminister getüftelt, sondern Ingenieure und Chemiker eines mächtigen Ölmultis.
Ganz davon abgesehen sehe ich keinen Grund. Es gibt wenige Getriebe, die sich so schön schalten lassen wie ein MQ350.
Das ist aber wirklich meine persönliche Meinung! Jeder wie er mag. :)
 

motorsportbaer

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Vielen Dank! :)
Ein letzter Nachtrag: Lubegard wurde von Dr. Philip Landis, dem Erfinder des Vollsynthetiköls Mobil1, entwickelt.
 
Lil_Stanky

Lil_Stanky

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Dann soll der Erfinder doch einfach das Mobil2 erfinden welches Lubegard bereits enthält^^
 
schnufel

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Also bei der TS/FR/SC-Schürze liegt das Getriebe leider ausstattungsbedingt hinter dem Kühler-Sandwich (aus Klima-Kondensator, FMIC, Kühler), dem linken Nebelscheinwerfern und dem relativ breiten Schürzenmittelteil. Wegen der dadurch auftretenden höheren Getriebeöltemps hat der ARL ja extra einen Kühlkanal für das Getriebe bekommen, der aber leider nur punktuell Kühlluft vom unteren schmalen Schlitz der Schürze zum Getriebe leitet.
So kleine Schlitze bringen sehr viel, glaubt man gar nicht wenn man nicht selber misst ;). Ansonsten würden mich Angaben in Grad interessieren, weil 90 bis 100 Grad eigentlich kein Problem ist für ein Öl.

mfg schnuf
 

Löwenart

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Genaue Temperaturen kann ich leider auch nicht liefern. Würden mich selbst sehr interessieren. Aber die sind schwer zu fixieren.
Sie sind AFAIK sehr stark abhängig von den momentanen Drehmomenten, welche übertragen werden, vom jeweiligen eingelegten Gang, der momentanen Beanspruchung des Diffs, der Motoröl- und Kühlwassertemperatur und natürlich der Geschwindigkeit (und damit der Kühlung). Daher werden sie während einer Fahrt ziemlich stark variieren.
Die Menge ist ja mit knapp über 2 Litern beim MQ350 relativ gering, um Temp-Unterschiede auszugleichen.
Solange alles Serie ist altert das Öl trotzdem relativ langsam, weil die max. Temps und die Schwankungen nicht allzu hoch sein dürften bzw. bei der Konstruktion so berücksichtigt wurden.
Zweifellos ist ein quer verbautes Getriebe in der Front ein Vorteil ggü. dem Längsmotor.
Aber steigert man das Getriebeeingangsmoment deutlich, wird wohl durch die größere Differenz von min. und max. Temp auch das Öl stärker gefordert.
Das ist beim Motoröl ja auch so. Nicht die reinen Kilometer sind entscheidend, sondern die Kalt-/Warmlauf-Zyklen setzen dem Öl zu.
 

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