Forge Wastegate einstellen K04 1.8T

Diskutiere Forge Wastegate einstellen K04 1.8T im 1M - Antrieb Forum im Bereich 1M - Tuning; Servus, hab bei mir nach Riss in der Membran von meiner Serien Druckdose die Alu Druckdose von Forge verbaut. Den Abstand im Gestänge abgemessen...

sonix

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Servus,

hab bei mir nach Riss in der Membran von meiner Serien Druckdose die Alu Druckdose von Forge verbaut.
Den Abstand im Gestänge abgemessen und bei der Druckdose von Forge wieder genauso so eingestellt.
Nur
ging er ab dann deutlich schlechter. Dann hab ich die Mutter weiter nach rechts gedreht. Er ging wieder besser. Hier war die Ausgangslage noch Stufe 1 Wimmer Chip mit 250PS.
Jetzt hab ich Ihn auf ca. 270 PS optimieren lassen.
Wie stell ich nun das Wastegate richtig ein, um einen Turboladerschaden vorzubeugen?
Er soll schon den maximalen Ladedruck erzeugen.
Kann ich das Wastegate einfach so weit nach rechts schrauben bis er Notlauf geht & dann ein kleines Stück zurück? Ist das dann die maximale Einstellung?
Oder gibt es für die Druckdose nur eine Einstellung?
Wofür sind die verschiedenen Federsätze von Forge?

Vielen Dank schonma!
 
24.10.2013
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Brian91

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hast du mal eine anfrage an Forge gestellt? die wissen sicherlich genau, was sache ist!
 
the real Skunk

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jung, jungs, jungs! :nene:

von sowas sollte man aber dringend die finger lassen wenn man die hintergründe nicht kennt!

das wastegate passend ein zu stellen geht in dem sinne wie du dir das vorstellst schonmal überhaupt nicht. wenn du eine andere dose an den lader hängst ist definitiv ein neues seting fällig, alles andere ist glückspiel. die dose wird sich mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit anders verhalten als die ursprüngliche dose. die taktraten des N75 passen dann nicht mehr.

die federsätze sind da um den gewünschten öffnungsdruck ein zu stellen. du must also wissen welchen öffnungsdruck (0,3bar; 0,6bar; 1,0bar) deine alte dose hatte, bzw. solltest dir klar sein wo du hin willst. das hat nichts mit dem max. möglichen LD zu tun! (zumindest nicht direkt und nicht im sinne des erfinders) es geht hier um den druck mit dem die dose beaufschlagt werden muss um ohne sonstige einflüße (was hauptsächlich der abgasgegendruck an der WG klappe wäre) zu öffnen. dieser entspricht (in etwa, da wie gesagt der staudruck usw. dort auch noch rein spielen) dem MINIMAL möglichen LD, den das STG bei vollgas durch öffnen des WG anfordern kann. mit anderen worten, das ist der LD der auch im notlauf noch anliegt. wenn man so will der "mechanisch bedingte" LD.

der maximale LD sollte in erster linie vom laderkennfeld und der mechanischen auslegung des motors abhängen, nicht von der WG-dose. bei stark getunten motor/ladern tritt das phänomen auf, das die WG klappe vom abgasdruck aufgeschoben wird ohne das das STG das N75 entsprechend antaktet. das ist aber ein grundlegender fehler in der auslegung der dose, des laders oder des krümmers im verhältniss zum motor und gewünschten LD. viele versuchen das über das verstellen der WG gestänge oder straffere federsätze zu kompensieren, was als alleinige maßnahme allerdings völliger pfusch ist!

erstmal solltest du den öffnungsdruck kennen (was voraussetzt das du verstehst was der zu sagen hat), dann kannst du erstmal einen federnsatz wählen, weist aber noch nicht ob die dose für deinen lader/dein seting die richtige ist. leider gibt es dazu keine richtigen angaben wenn man im zubehör-bereich unterwegs ist. da ist immer etwas abschätzen aus der erfahrung heraus notwendig. denn leider sagt dir keiner welche kraft erfoderlich ist um die klappe bei max. LD zu zu halten. deswegen sind die dosen ja auch an den meisten ladern schon dran. und wenn man an der stelle ändert sollte man wissen was man tut, denn wenn die falsche dose gewählt wird funktioniert die LD regelung (und damit der ganze motor) niemals richtig.

richtig ist der gedanke das eine stärker feder einen höheren LD ermöglicht, so er denn vom rest des systems (motor, lader) erzeugt werden kann. aber mit einer strafferen feder geht immer ein höherer öffnungsdruck und ein anderes verhalten fürs N75 hervor. richtig wäre es daher wie beschrieben zunächst die korrekte dose zu wählen und dann den feder-satz.

grundlegend ist für die dose der wirksame Dm der membran entscheidend. desto größer der ist, desto größer ist die mögliche zuhaltekraft bei gleichem lader, gleicher klappe und gleichen öffnungsdruck. dabei gilt: stauaufladung=größere dose, stoßaufladung=etwas kleinere dose aber allgemein lieber zu groß als zu klein. einen großvolumige WG-dose die relativ hohe kraftreserven hat macht auch das seting einfacher.

also wie gesagt, informier dich erstmal genau über die funktion der ladedruckregelung bevor du an dem system maßgebliche komponenten austauschst...

bei nem rein rein mechanisch geregelten system, wie zB. vielen golf2 VR umbauten gestalltet sich die auswahl meist noch etwas einfacher, denn dort ist der öffnungsdruck der dose gleich dem maximalen LD. zwischengeschltet ist höchstens noc ein druckminderer (aka dampfrad) um den wert aktiv beeinflussen zu können. das ist aber durch die regelung über ein N75 wie es bei unseren fahrzeugen der fall ist etwas komplexer, da die feder nicht nur bis zum eigentlichen arbeitspunkt (öffnungsdruck) genügend kraft haben muss die WG klappe gegen den abgasdruck zu zu halten, sondern eben auch noch eine ganze ecke darüber hinaus.
 
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sonix

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Danke erstmal für deine Hilfe!
Normalerweise müsste doch aber mein Tuner darüber Bescheid wissen, bzw. ein Werkstattmeister?
Die Forge Dose wurde ja nur aufgrund der versprochenen besseren Bauweise und meines Risses an der Membran verbaut.
Wie soll man denn als normaler Verbraucher wissen, welche Dose wann verbaut werden kann mit welchen Druck etc.?
Laut einem Werkstattmeister von Audi soll ich mir einen neuen Turbolader verbauen lassen, was ja kompletter Schwachsinn ist, der Turbo ist ja i.O, und macht auch mit der aktuellen Einstellung vom WG keine Probleme ( Notlauf etc. ). Will nur wie gesagt einem Schaden vorbeugen.Die alte Dose war die Serien - Druckdose. Jetzt den Öffnungsdruck beim Tuner anfragen?
Und wer kann mir das dann einstellen?
Versteh ich das richtig, dass ich bei jeder Optimierung dann wieder das WG anpassen muss?
Oder muss das WG Gestänge nur einmal richtig eingestellt werden?

Danke
 
the real Skunk

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das WG muss einmal "richtig" eingestellt sein. das bedeutet in deinem fall heißt das "nur" das die stange auf eine länge eingestellt werden muss bei der das WG bei angezogener dose ordentlich geöffnet steht. wenn die dose passt (auch der hub kann ja unterschiedlich sein) sollte damit automatisch eine ausreichende vorspannung entstehen, die das WG bei nicht angezogener dose ausreichend fest zu hält sodas bei max. LD keine Abgase durch das WG "stiften" gehen.

ES GEHT DABEI NICHT DARUM EINE ZUGKRAFT AN DER STANGE EIN ZU STELLEN!!!

die kraft ist durch den gewählten federnsatz bzw. die gewählte dose vorgegeben. man kann die kraft dabei höchstens "prüfen". das ist aber nur eine sehr subjektive geschichte.

wenn eine OEM dose irgendwo erhältlich ist kann diese bei korekter einstellung auch sehr wahrscheinlich ohne neues setting gefahren werden. wenn du aber einen anderen typ verwendest muss trotz korrekter einstellung ein setting gemacht werden. bei korrekter einstellung geht allerdings im normalfall auch mit geänderter dose nicht gleich was kaputt, nur das ansprech- bzw. regelverhalten haut nicht hin. dh. es kann zb. passieren das du einen viel zu hohen overboost bekommst bevor er wieder sauber einregelt. das ist aber ja nur ein kurzer zeitraum zu dem "überlast" anliegt und bringt einen intakten lader nicht sofort um. (wobei auf solche spitzen kugelgelagerte lader wie ein GT28 auch wesentlich weniger empfindlich sind als ölgelagerte wie der deine, die nehmen sowas schneller übel) wenn man sich also mit dem gasfuß am riemen reisen kann geht es auch so dauerhaft gut. richtig einsatzfähig wird der wagen aber erst mit dem passenden setting.

dein werkstattmeister hat davon sehr sehr wahrscheinlich keinen blasen. das sind dinge die den durchschnitts-mechaniker nicht im geringsten was angehen. daher auch die aussage mit dem neuen lader. in einer gewöhnlichen werkstatt wird bei defektem WG sehr häufig der lader getauscht. damit kann man mehr geld verdienen und muss weniger dazu wissen.

wenn dein "tuner" echte chipsettings und evtl. sogar umbauten macht und sich mit dem was er tut etwas aus kennt sollte er eigentlich weiter helfen können. ansonsten ist es schon hilfreich mal auf der seite vom TBZ stöbern zu gehen. das kann dir zumindest helfen die richtige region für eine WG dose zu erfühlen. den öffnungsdruck der OEM dose weis ich auch nicht. ich schätze das er zwischen 0,3 und 0,6bar liegt. müsste ich genau so recherchieren wie du...

jetzt fällt mir aber gerade was ganz anderes auf:

wir reden hier schon über einen 1.8t (benziner), nicht über einen 1.9tdi wie in deinem avatar steht, oder???
 
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