F: Welchen Motor habe ich?

Diskutiere F: Welchen Motor habe ich? im 5F - Antrieb Forum im Bereich 5F - Tuning; Wo finden sich beim 5F die Motor-Kennbuchstaben? Ich habe firsteinen 1.4 TSI mit 140PS, weiß aber nicht, ob ich einen CHPA oder CPTA habe.... Was...

DerKomtur

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Wo finden sich beim 5F die Motor-Kennbuchstaben?
Ich habe
einen 1.4 TSI mit 140PS, weiß aber nicht, ob ich einen CHPA oder CPTA habe....

Was ist der Unterschied zwischen beiden Typen? Zylinderabschaltung?
 
Zuletzt bearbeitet:
22.04.2014
#1

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Gast

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Reaver

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Bei mir auch am Rahmen (B-Säule) der Beifahrertür zu finden.
 

DerKomtur

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Danke, habs im Serviceheft gefunden und einen CHPA.
Aber gibt es beim Leon-3 auch den anderen Motor?
 

Ticonderoga

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nein, der CPTA ist der Motor mit Zylinderabschaltung.
 

DerKomtur

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Bei Wikipedia wird der Motor unter Leon-3 geführt.....scheint wohl noch nicht korrigiert zu sein, oder ist das geplant?
 

DerKomtur

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Ich möchte nochmal auf das Thema zurück kommen, weil die Überschrift noch durchaus passen könnte:

Ich bin nach wie vor beeindruckt von dem relativ hohen Drehmoment von 250Ncm bei einem relativ kleinen Benziner, das schon ab ungewöhnlich niedrigen Drehzahlen zur Verfügung steht.
Ich habe schon viel über die Technik der Motorreihe EA211 gelesen, aber das Turboprinzip ist mir noch nicht ganz klar.
Handelt es sich wirklich nur um einen Abgassturbo ohne Kompressor? Wie hat man das klassische "Turboloch" abgestellt? Wegen der Verbindung der beiden variabler Nockenwellen?
Der zieht beim Beschleunigen relativ kontinuierlich durch, ich habe nur den Eindruck, das die Beschleunigung leichte "Wellen", kann das sein?

Achim
 

Ticonderoga

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Das liegt vor allem daran, dass der Turbo kein Hochleistungsturbo ist. Der ist ja nicht für einen Sportmotor um die maximale Leistung zu steigern, sondern vor allem um bei niedrigen Drehzahlen das Drehmoment zu steigern ("Low-End-Torque"). Bei den 1,4er muss man ja nur auf 125 bzw. 150 PS kommen - ohne Turbo sollten da schon 90-100 möglich sein, d.h. die Steigung ist nicht sooo viel. Dazu kommen selbstverständlich dann die Nockenwellenverstellung, welche die Füllung im Low-End-Torque optimieren kann usw.
Aber bitte NICHT mit dem ACT verwechseln! Das hat nix mit Leistungssteigerung zu tun :p
 

DerKomtur

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Wenn ich mich recht erinnere, handelt es sich um einen klassischen Abgasturbo, der üblicherdings erst mit Drehzahl munter wird? Deswegen die Frage, ob das fehlende Turboloch (auch bei kleinen) einzig mit der erhöhten Brennkammerbelüftung abgefangen wird?
Und:
Ja ich weiß, das man mit einer Zylinderabschaltung keine Leistung steigern kann, ich weiß nur noch nicht, warum während der Abschaltung die Ventile zu bleiben ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:

Ticonderoga

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Ja, bei den abgeschalteten Zylindern bleiben sowohl Ein- als auch Auslassventile zu. Das passiert übrigens über ein Verschiebenockenstück, welches sowohl den normalen Nockenhub aufweist und daneben einen sogenannten "Nullhub" - d.h. Grundkreis über den vollen Umfang. Das wird in folgendem Video erklärt:
http://www.youtube.com/watch?v=kJ5opH5qgj0

und der_bär: Ja, es wird Unterdruck erzeugt... allerdings hast du ja eine Art Federsystem, wenn die Ventile geschlossen sind. Ich würde jetzt aber davon ausgehen, dass nach ES und vor AÖ umgeschaltet wird. Kann aber nochmal nachfragen ;-) Ändert aber am Federprinzip nix :D
 

der_Bär

Gast
Ticonderoga: Ja macht Sinn, die Energie, die für den Unterdruck benötigt wird, wird ja bei der Kolben auf Bewegung überwiegend wieder abgegeben. Ein offenes Einlassventil würde beim TSI auch bedeuten, das Gemisch "eingesaugt", das wieder "umverbrannt" auszustoßen wäre.

btw. beim TDI wäre das Problem des Gemisches ja nicht vorhanden, der saugt ja nur Luft an. ;)
 

DerKomtur

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Ich verstehe das so, das bei geschlossenen Ventilen der Kolben entweder Vakuum zieht ODER gegen den geschlossenen Brennraum komprimiert.
In beiden Fällen wird doch ein Takt quasi ausgebremst?
 

der_Bär

Gast
In gewisser Weise schon, aber die verbrauchte Energie wird durch die die Entspannung wieder - zum Teil - ausgeglichen. Also der Verlust minimiert, aber nicht neutralisiert.
 

DerKomtur

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Klingt plausibel.
Ein Ausstoß von unverbranntem Gemisch bei offenen Ventilen wäre natürlich der schnelle Tod eines Kats ;-) Da es sich aber um einen Direkteinspritzer handelt, bräuchte man ja nur den Sprit anschalten und würde nur Luft durch den Brennraum schaufeln, ohne "Luftwiderstand"....?
...aber irgendwas wird man sich ja dabei schon gedacht haben....;-)

Aber die Technik mit den "Verschiebenocken" finde ich schon genial.
 

Korygon

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Aber die Technik mit den "Verschiebenocken" finde ich schon genial.
Das gab es vor über 25 Jahren schon im Hause Honda. Nennt sich dort VTEC. Da werden doch glatt Erinnerungen an mein erstes Auto wach, herrlich!:D 1,6 Liter, 16 Ventile und 150 PS. Abgeregelt bei 8400 Umdrehungen.....das waren noch Zeiten!:astonish:

Der Motor hatte im Prinzip eine "scharfe" Nocke die ab ca. 4500 Touren die Öffnungszeiten der Ventile verlängerte. Wenn ich mich nicht irre hieß das dann "Variable Valve Timing and Lift Electronic Control":baby:
 

DerKomtur

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Kenn ich, ich hatte auch mal einen CRX in der Sammlung ;-)
Ja, der Honda VTEC hatte ein ähnliches Prinzip, da wurde mit einem querliegenden Stift Kipphebel miteinander verbunden, um eine Nockenwelle "scharf" zu schalten.
Das war aber nicht "variabel" sondern ein Umschalten mit festem Wert.
Naja, die "Steigerung" hielt sich in Grenzen und machte sich gelegentlich mit einem Brummen bemerkbar.
Mittlerweile sind ja Nockenwellen tatsächlich variabel durch Phasensteller an den Wellenenden.
 
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Ticonderoga

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btw. beim TDI wäre das Problem des Gemisches ja nicht vorhanden, der saugt ja nur Luft an. ;)[/QUOTE]

auch der TSI saugt nur Luft an... ist ja auch ein Direkteinspritzer, d.h. der Kraftstoff wird in den Brennraum eingespritzt. Abgesehen davon wird die Einspritzung selbstverständlich abgeschaltet! Sonst hat man ja nach ein paar Takten nur Benzin im Zylinder... das ist dann wohl nicht so gut :-P Es ist während des 2-Zylinder-Betriebs nur Luft im Brennraum, kein Gemisch.


Und wie schon gesagt: Wenn ein Ventil geöffnet wird, verliert man die Federwirkung. Dadurch, dass die Luft im Zylinder eingesperrt ist, gewinnt man die beim Komprimieren verlorene Energie (fast) komplett wieder zurück. Bei geöffneten Ventilen hätte man ja die ganze Zeit die Ladungsarbeit zu leisten - das wäre ein riesen Unterschied: Der Motor würde tatsächlich sehr träge und unwirtschaftlich laufen.">
btw. beim TDI wäre das Problem des Gemisches ja nicht vorhanden, der saugt ja nur Luft an. ;)[/QUOTE]

auch der TSI saugt nur Luft an... ist ja auch ein Direkteinspritzer, d.h. der Kraftstoff wird in den Brennraum eingespritzt. Abgesehen davon wird die Einspritzung selbstverständlich abgeschaltet! Sonst hat man ja nach ein paar Takten nur Benzin im Zylinder... das ist dann wohl nicht so gut :-P Es ist während des 2-Zylinder-Betriebs nur Luft im Brennraum, kein Gemisch.


Und wie schon gesagt: Wenn ein Ventil geöffnet wird, verliert man die Federwirkung. Dadurch, dass die Luft im Zylinder eingesperrt ist, gewinnt man die beim Komprimieren verlorene Energie (fast) komplett wieder zurück. Bei geöffneten Ventilen hätte man ja die ganze Zeit die Ladungsarbeit zu leisten - das wäre ein riesen Unterschied: Der Motor würde tatsächlich sehr träge und unwirtschaftlich laufen.
 
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