[5D] Dauertest 100.000 km auto motor und sport

Diskutiere Dauertest 100.000 km auto motor und sport im 5F - Allgemein Forum im Bereich Der Leon 3; nächstes Update: seit Dezember 2018 sind knapp 35.000 Kilometer dazugekommen (aktuell 149000) und folgendes kann ich berichten: - Jänner 2019...

JamesSunderland

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nächstes Update:

seit Dezember 2018 sind knapp 35.000 Kilometer dazugekommen (aktuell 149000) und folgendes kann ich berichten:

- Jänner 2019 wurde das vierte Jahresservice durchgeführt und das wird das letzte in der Fachwerkstätte gewesen sein. Meiner Bitte im Zuge des Haldexölwechsels auch die Pumpe schnell auszubauen und das Sieb zu reinigen wollte man nicht nachkommen. "Ist von VW so nicht vorgesehen" lautete die Antwort. Tjo, was solls. Mache ich künftig einfach selber und gut ist.
- Klima kühlte letzten Sommer nicht mehr
gut. Bei ATU ein Klimaservice durchgeführt und das fehlende Gas aufgefüllt. Seitdem passt wieder alles
- Allrad funktionierte bei Kilometer 135000 nicht mehr. Hier dürfte die Haldexpumpe endgültig über den Jordan gegangen sein. Bei Ebay ein neues Ersatzteil bestellt, eingebaut und seitdem funktioniert alles wieder wie gewünscht.
- Im Zuge dessen habe ich dann auch die Glühkerzen getauscht
- Mai 2019 habe ich eine AHK von einem Bekannten verbauen lassen
- Oktober 2019 bei einem Kilometerstand von 139000 wurde die Hardyscheibe getauscht. Die Gute war schon sehr rissig und war sicher langsam fällig. Originalteil bei Ebay gekauft und von einem Bekannten verbauen lassen.
- Jänner 2020 machte der Gebläsemotor Probleme. Das äußerte sich durch Geräusche bei Kurvenfahrten. Schnell Ersatz besorgt und getauscht. Beim demontierten Motor war das "Lager" schon sehr rostig und daher dürften die Geräusche gekommen sein.
- Jänner 2020 bei Kilometerstand 147000 das Service selbst durchgeführt. Bestandteil: Ölwechsel, Pollen- und Luftfilter, Dieselfilter, Haldexölwechsel.

Ansonsten fährt sich das Auto weiterhin gut. Die Lust nach etwas Neuem ist schon da, allerdings läuft der Seat relativ problemlos und ich müsste für meine Wunsch-Kfz knappe 15.000 Euro an Aufzahlung leisten. Mir persönlich ist dieser Betrag aber letztendlich zu hoch. Als nächsten werden beim X-Perience wahrscheinlich die Bremsen hinten fällig und nach 6 Jahren wird sich auch die Batterie irgendwann verabschieden. Öl benötigt er weiterhin und zwischen den Serviceintervallen habe ich ein wenig Kühlwasser nachfüllen müssen. Eine Undichtigkeit konnte ich aber nicht erkennen.
 
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Nytrm

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Meiner Bitte im Zuge des Haldexölwechsels auch die Pumpe schnell auszubauen und das Sieb zu reinigen wollte man nicht nachkommen. "Ist von VW so nicht vorgesehen" lautete die Antwort.
Nur damit ich das einordnen kann: Hätten sie es gemacht, wenn du zusätzlich zum "Service des Haldexölwechsels" die zusätzlich erforderliche/n Arbeitsstunde/n, etc. gezahlt hättest oder war das eine pauschale Verweigerung?
 
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Mein 184er 5D (ca. 220 PS) ist nun bei rund 159.000KM. Klappergeräuschen aus den Türen bin ich mit dämmen entgegengekommen. Nun ists nur noch der Tacho und A Säule rechts, welche sich ab und zu melden.
Soweit läuft er gut bisher, 6,1L/100Km, 40g Asche im DPF.

Hoffentlich eiziger Ausfall bisher: Intankpumpe bei 157.500 Km. Ohne Anzeichen oder ähnlichem beim rollen den Dienst quittiert.
Service bekommt er immer von mir persönlich, 15.000er Ölwechsel.

Das 5,8er Navi spinnt ab und zu mit selbständigen bedienen von Sendern, usw., oder auch mal nen Blackscreen.

Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit meinem KFZ. Relativ viel Leistung/Kraft und trotzdem sparsam.
 
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JamesSunderland

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@Nytrm

war eine absolute Verweigerung. Ich war bereit einen Mehrpreis für das Mehr an Arbeit zu bezahlen, doch laut dem Service Meister, welcher auch noch Eigentümer des Autohauses ist, ist das

a) von VW nicht vorgesehen
und
b) absolut nicht notwendig

Nachdem ich die Pumpe bei Kilometerstand 100.000 selbst ausgebaut habe und sehen konnte was da für ein Schmodder dran war, fühlte ich mich ehrlich gesagt ein wenig verarscht. Ich möchte gerne präventiv diverse Schäden vermeiden und wenn meine Werkstatt da nicht mit spielt bzw. mich als Märchenerzähler dastehen lässt, dann sehen sie künftig natürlich kein Geld von mir.
 
Nytrm

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Krass! Das ist dann wahrscheinlich generell so bei SEAT/VW, oder? Und ich nehme an, auch bei anderen Marken. Oder ist das jetzt eher eine Ausnahme und ein Vertragswerkstattwechsel würde dir helfen. War mir in diesem Ausmaß gar nicht bewusst.
Weiß irgendwie nicht so recht, was ich von solchem Gebaren halten soll. Auf der einen Seite ist die Vertragswerkstatt ja der "Profi" und es ist jetzt nicht verkehrt, wenn die dem Kunden "hilft" bei Wartungswünschen einen gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Auf der anderen Seite ist eine derartige Verweigerung bei einer solchen Kleinigkeit, die ja scheinbar wirklich sinnvoll sein kann, irgendwie nicht so ganz nachvollziehbar. Und selbst wenn sie nur minimal sinnvoll wäre, kann man doch trotzdem den Kundenwunsch erfüllen mit der Anmerkung, dass es halt unnötiges Geld kostet. Vielleicht macht es manchmal Sinn, manche Teile auch in einer Vertragswerkstatt erst nach Ablauf der Garantie anzufassen. In erster Linie geht es aber doch darum, das Auto in Schuss zuhalten. Gerade wenn das Fahrzeug Eigentum ist, macht man doch gern mal das ein oder ander extra/früher/öfter. Die Vertragswerkstatt würde doch dafür entlohnt und kann doch davon profitieren. Ich dachte so funktionieren Werkstätten. Oder was übersehe ich da?
@JamesSunderland Hast du (oder auch andere) auch positive Erfahrungen mit "Extrawünschen" bei Vertragswerkstätten gemacht? Oder brauche ich mich mit mein Leon in der Garantiezeit jetzt gar nicht mehr groß beschäftigen und kann im Forum hier das Lesen einstellen ;-) , da die Vertragswerkstatt eh nur bereit ist das "Nötigste" zu machen. Also am Ende "zwingt" mich die Garantie ja zur Vertragswerkstatt, die mein Eigentum aber nicht so gründlich wartet, wie ich es gerne hätte. Ganz schön bevormundend und fast schon erpresserisch. Hm.

Zum Topic: Ich hatte bis jetzt noch nicht wirklich viele "Langläufer" gefahren, aber beim Lesen hier im Forum war ich schon ab und zu etwas überrascht, was (beim Leon) da so (schon) alles ab 100.000 km neben den typischen Verschleißteilen auf einen zukommt/zukommen kann bzw. wie stark sich Dinge verändern, nach eben "nur" 100.000 km. Logisch, das ist schon keine ganz kleine Laufleistung mehr und der ein oder andere hier hat auch ein schärferes Auge oder Ohr und auch einen überdurchschnittlichen Anspruch, dass alles passt. Und am Ende ist ein Forum ja auch eher wieder nur ein Ausschnitt. Aber im Positiven wiederum echt interessant und man kann hier einiges über Autos lernen. Viele Dinge, die mir meine Vertagswerkstatt wahrscheinlich nie erzählen würde 😜 .
 

JamesSunderland

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@Nytrm

"Hast du (oder auch andere) auch positive Erfahrungen mit "Extrawünschen" bei Vertragswerkstätten gemacht? Oder brauche ich mich mit mein Leon in der Garantiezeit jetzt gar nicht mehr groß beschäftigen und kann im Forum hier das Lesen einstellen ;-) , da die Vertragswerkstatt eh nur bereit ist das "Nötigste" zu machen. Also am Ende "zwingt" mich die Garantie ja zur Vertragswerkstatt, die mein Eigentum aber nicht so gründlich wartet, wie ich es gerne hätte. Ganz schön bevormundend und fast schon erpresserisch. Hm. "

Ich hatte bei den 4 Jahresservices nur den Wunsch genannt, mein eigenes Öl mitnehmen zu dürfen. Dies haben sie ohne wenn und aber akzeptiert und mir mitgeteilt, dass mir im Falle eines Motorschadens ein Strick deswegen gedreht werden könnte. Habe darauf mit einem Schmunzler reagiert und ihm mitgeteilt, er möge doch auf der Rechnung vermerken welches Öl ich mitgenommen habe und dass das Gebinde verschlossen war. Da die Werkstatt knappe 5 Minuten von meinem Wohnort liegt und der nächste Vertragshändler 40 Kilometer entfernt ist, bin ich trotzdem immer wieder hin. Bis eben zu jenem Vorfall mit der Haldexpumpe. Erst gibt man mir das Gefühl ich wäre weltweit der erste Mensch mit diesem Problem und zweitens sieht man es nicht ein, gegen Bezahlung meinem angeblich sinnlosen Sonderwunsch nachzukommen. Wir haben in unserem Haushalt nur ein Auto und mit diesem ist zu 99% meine Frau unterwegs. Ich bin darum bemüht meiner Familie einen sicheren und gut gewarteten fahrbaren Untersatz bereit zu stellen. Letzteres soll sicher nicht an einem unwilligen Händler scheitern.

Ich bin bei Gott keine Mechanikergottheit, aber nach diesem Vorfall habe ich mir geschworen kleinere Sachen einfach zu versuchen und bisher konnte ich vieles selbst lösen. Damit fallen die Wartungskosten sehr niedrig aus und die Kosten pro Kilometer sind bei meinem "alten" (auf die Kilometer bezogen) Schlitten auf einem guten Niveau.

Mir liegt verglichen mit meinem Vertragshändler etwas am Wohle meines Autos und Geldbeutels. Gibt aber sicher auch andere Fälle, in welchen der Händler anders gehandelt hätte.
 
tom84

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Also mir wurden bisher noch alle Extrawünsche erfüllt, natürlich gegen Bezahlung. Das waren zwar andere Marken, aber ich wüsste auch nicht wo da das Problem sein sollte, ist ja letztendlich sehr leicht verdientes Geld für die Werkstatt.

Oder mal etwas deutlicher formuliert:
Solange dererlei Sonderwünsche keine negativen Auswirkungen auf die Lebenszeit des Fahrzeug bzw. einzelner Komponenten haben (und somit also nur meinen Geldbeutel belasten) kann die Werkstatt mir gerne den unverbindlichen Rat geben das dies in ihren Augen absolut nicht erforderlich ist. Macht sie dann die Arbeit aber auch gegen Bezahlung auf meinen Wunsch hin nicht, dann hat sie eben einen Kunden weniger.
 
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ChrisEngel

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Naja....haaaaalt, stop! ;)
Man muss sich folgendes vorstellen. Es gibt für den Wechsel des Siebs keinen Leitfaden von VW/Seat. Sollte es, aus welchen Gründen auch immer, irgendwann mal zu einem Motorschaden kommen, ist es unmöglich, nachzuweisen, dass man diese Arbeit nach Vorschrift durchgeführt hat. Denn - ja genau - die gibt es nicht ;)
Die Ausführung solcher Arbeiten kann im Extremfall haftungstechnisch ziemlich heikel enden!
 
tom84

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Oh sorry, dann habe ich das "nicht vorgesehen" bzw. "nicht notwendig" aus den Posts von @JamesSunderland falsch interpretiert. Das meinte ich mit "keine negativen Auswirkungen auf die Lebenszeit des Fahrzeug bzw. einzelner Komponenten". Wenn es dazu von Seat/VW wirklich keinen Leitfaden gibt und das dann eventuell eine Bastelaktion werden würde, dann hat die Werkstatt natürlich alles richtig gemacht. Hätte sie dann eventuell nur klarer kommunizieren müssen.
 

JamesSunderland

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Ich als Eigentümer meines Autos kann mich aber nicht immer auf das Vorhandensein irgendwelcher Leitfäden verlassen. Keiner ist unfehlbar und im Sinne der Haldexpumpe sehe ich eine Fahrlässigkeit von VW, denn der reine Ölwechsel ohne Reinigung des Siebs ist definitiv zu wenig. Letzten Endes aber kein Problem: ich spare mir Geld, dir Wartung passt, Seat muss für nix haften. Letzten Endes sind es maximal 10 Minuten Arbeit und ich muss diese zusätzliche Arbeit einfach jedem Haldex Gen 5 - Besitzer nahe legen:

Pumpe abschrauben
etwas rausziehen
Sieb abbauen und mit Bremsenreiniger putzen
2 Dichtringe erneuern
wieder einbauen
 
Nytrm

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Es gibt für den Wechsel des Siebs keinen Leitfaden von VW/Seat. Sollte es, aus welchen Gründen auch immer, irgendwann mal zu einem Motorschaden kommen, ist es unmöglich, nachzuweisen, dass man diese Arbeit nach Vorschrift durchgeführt hat. Denn - ja genau - die gibt es nicht ;)
Die Ausführung solcher Arbeiten kann im Extremfall haftungstechnisch ziemlich heikel enden!
Ein weiteres Puzzleteil! Merci! So etwas kann wohl dann den Ausschlag geben? Ein klein wenig kann ich es auch nachvollziehen, wenn sich das Auto in der Garantie befindet oder besagte Wartungs-/Reperaturaufgaben und -wünsche an den Haaren herbeigezogen sind, einen vernünftigen Rahmen sprengen würden oder bei denen die Durchführung eindeutig "negative Auswirkungen auf die Lebenszeit des Fahrzeug bzw. einzelner Komponenten" hätte.
Allerdings nach Garantieablauf und fernab von "halbes-Auto-zerlegen/verändern", sehe ich keinen Grund, der wirklich dagegen sprechen sollte, eine einfache zusätzliche Wartungsarbeit nicht doch durchzuführen, obwohl es für diese keinen Leitfaden gibt. Es ist doch immer/meistens ein schwierig bis kritisches Unterfangen geleistete Arbeit im Nachhinein nachzuweisen oder qualitativ zu bewerten. Das ist doch auch ganz normal, dass man da als laienhafter Kunde zwangsläufig immer ein bisschen im Ungewissen ist und ein wenig darauf vertrauen muss, dass es der Profi schon richtig macht und einen nicht verarscht. Welche wirklichen praktischen Garantien hat man da bzw. wo ist der Unterschied zur SEAT-Werkstatt? Und wirklich exakt nachweisbar ist es hinterher sowieso selten. Ob Leitfaden hin oder her, am Ende bleibt doch nur die Aussage und ein mehr oder weniger aussagekräftiges Protokoll mit "Wir haben es genauso gemacht.". Was tatsächlich passiert ist, weiß doch absolut keiner und kann häufig selbst durch einen Gutachter nicht festgestellt werden. Worin soll da jetzt der haftungstechnische oder nachweisrelevante Unterschied liegen zwischen einer Vertragswerkstatt und einer anderen oder freien Werkstatt, die sagt: Natürlich lieber Herr @JamesSunderland , reinigen wir Ihnen auch beim Haldexölwechsel das Sieb der Haldexpumpe mit. Es würde dann 30 Euro mehr kosten und wir würden jetzt aber den Dichtungsgummi nicht austauschen; nur damit sie Bescheid wissen. Das führt dann Mechaniker Meier durch, der kann das. Dass wir das auch ordentlich machen, dafür stehen wir mit unserem Namen!" Welche wirklichen zusätzlichen Garantien bekomme ich denn von der SEAT-Vertragswerkstatt bei einer Reparatur oder Wartung? Bzw. welche zusätzlichen Vorteile habe ich, dass die SEAT-Vertragswerkstatt es nicht macht? Wo genau liegt jetzt der Grund oder der Vorteil, dass eine SEAT-Werkstatt z.B. eine Haldexpumpensiebreinigung nicht durchführt oder nicht durchführen darf, obwohl ich es möchte (nach Garantieablauf)? Nur weil etwas bei VW keinen Leitfaden hat, muss es doch nicht gleich heikel sein. Und was soll "hier haftungstechnisch ziemlich heikel enden". Ist das nicht bei jeder Reperatur, Arbeit, Dienstleistung, etc. möglich? Dass es eine "Anleitung" von VW für die Werkstätten gibt, führt statistisch vielleicht unter allen Werkstätten zu einer etwas besseren Qualität bei der SEAT-Vertragswerkstatt, bringt mir als Kunde aber praktisch keine wirklichen Extragarantien (im rechtlichen Sinne) nach einer Reperatur. Oder übersehe ich da was?
Allerdings muss ich zugeben, dass ich mir nicht sicher bin, wie ich dein "haftungstechnisch" und "nachweisen" verstehen muss. Bezieht sich das auf "Kunde<->Werkstatt/VW" (gerade genanntes Beispiel) oder "Werkstatt<->VW". Also, dass VW/SEAT für die Vertragswerkstatt unabhängig von der tatsächlichen Durchführung einer Arbeit automatisch eine Art Garantie gibt für Dinge, für die Leitfäden existieren? Nach dem Motto: "Wenn etwas im Nachhinein ist, knöpfen wir (=VW/SEAT) uns pauschal unsere Vertragswerkstatt vor, die das in Ordnung bringen muss." Das würde dann zu deinem @ChrisEngel "Die Ausführung solcher Arbeiten kann im Extremfall haftungstechnisch ziemlich heikel enden!" passen. Kann ich mir so problemfrei für den Kunden wirklich nicht vorstellen und deshalb auch hier, ist irgendwie der haftungstechnische Unterschied zu einer "anderen" Werkstatt doch nicht wirklich vorhanden. Außerdem würde es bedeuten, dass ich vorher nur nachschlagen brauche, ob es für mein Anliegen bei VW eine TPI oder einen Leitfaden gibt und andernfalls gar nicht hinfahren muss, weil sie es eh nicht können/dürfen. Also jetzt mal ganz im Ernst, das kann doch nicht sein, dass das bei allen (SEAT-)Vertragswerkstätten so ist und VW das den Vertragswerkstätten in irgendeiner Weise so abverlangt ohne dass nicht jede einzelne Werkstatt Handlungsfreiraum hat. Ich kenne leider nur von zwei anderen Automarken die Vertragswerkstätten (ansonsten zusätzlich ein wenig VW-Nutzfahrzeuge) und da auch nicht wirklich alles bis ins Detail, aber beide haben eigentlich recht gut gezeigt, dass sie ohne Weiteres Leistungen (nach Garantie) "außerhalb der Norm" leisten. Kann mir nicht vorstellen, dass alle SEAT-Vertragswerkstätten praktisch nur Werkstatt-"light" sind.
Wenn es dazu von Seat/VW wirklich keinen Leitfaden gibt und das dann eventuell eine Bastelaktion werden würde, dann hat die Werkstatt natürlich alles richtig gemacht. Hätte sie dann eventuell nur klarer kommunizieren müssen.
Das kommt einfach nur darauf an, was du unter dem Begriff "Werkstatt" verstehst. Ich möchte jetzt im Weiteren wirklich nicht über den weitgefassten Begriff "Bastelaktion" diskutieren, aber um beim Beispiel zu bleiben: Wenn diese besagte Säuberung des Haldexpumpensiebs für ein SEAT-Vertragswerkstatt aufgrund eines fehlenden Leitfadens oder ähnlichem bereits eine nicht durchführbare Bastelaktion am hauseigenen Fahrzeug ist oder nach VWs Definition darstellt, kann man eigentlich klar und nüchtern sagen, dass eine SEAT-Werkstatt bei ihrem eigenen Auto dazu leistungstechnisch nicht in der Lage ist, ob Kundenwunsch oder ob "nicht vorgesehen" hin oder her. Das Leistungsspektrum dieser oder einer Vertragswerkstatt bietet diese Leistung einfach nicht. Ich bin mir sicher, dass andere Werkstätten (nicht jede!) dies technisch und qualitativ ohne Einschränkungen korrekt könnten und sehe eben den Grund nicht wirklich, warum eine SEAT-Werkstatt dies nicht auch können soll/darf. Das Einzige also, was die Werkstatt in diesem Fall richtig gemacht hat - wenn sie es ordentlich kommuniziert - ist, dass sie die Eier hat und erklärt, dass sie es a) nicht kann in ihrer Funktion und Fähigkeit als Werkstatt (Gründe hier unerheblich) und/oder b) das Anliegen des Kunden für nicht für überzeugend hält. Beides, finde ich, besonders in diesem Fall, spricht aber nicht wirklich für eine "Werkstatt"; jedenfalls nicht nach meiner Definition von "Werkstatt".
Sorry, dass ich da jetzt irgendwie ein wenig begriffsstutzig wirke, aber ich steige da irgendwie einfach noch nicht durch. Ist jetzt ein solches Verhalten einer (SEAT-)Vertragswerkstatt normal und ich habe einfach ein falsches Bild und falsche Erwartungen? Stichwort: "Werkstatt hat alles richtig gemacht" und es ist normal, dass (SEAT-)Vertragswerkstätten so etwas generell nicht können und machen. Oder kann ich eine andere Vertragswerkstatt erwischen, welche mir trotz fehlenden Leitfadens oder ähnlichen Dingen das Haldexpumpensieb reinigt, um beim Beispiel zu bleiben. Das müsste man doch mit Hintergrundwissen eindeutig beantworten können, oder? Mir wäre es schon wichtig zu wissen, worauf man sich einlässt, wenn man den SEAT länger, vielleicht sogar als Langläufer, behält und doch in Betracht zieht seiner Vertragswerkstatt nach Ablauf der Garantie treu zu bleiben. Denn dieser Aspekt gehört ja auch zum Auto. Überspitzt und hypothetisch gesprochen: Wären SEAT-Vertragswerkstätten nur hirnlose Erfüllungsgehilfen, die eigentlich gar nicht wirklich "Werkstatt können/wollen", sollte man vielleicht noch einmal darüber nachdenken sich der Marke SEAT auch nur zu nähern. Ob das jetzt so ist, weiß ich allerdings immer noch nicht.
 
tom84

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@Nytrm
Sei mir bitte nicht böse, aber die meisten deiner Posts sind dermaßen in die Länge gezogen und Ausschweifend das das lesen sowie antworten einfach keinen Spaß mehr macht.
 
ChrisEngel

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Ich hab ehrlich gesagt auch nur die ersten Sätze gelesen, danach musste ich aufgeben 😅
 
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deus8

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Also ich würde auf jeden Fall niemals wieder in irgendeine Autowerkstatt fahren weil die da ja sowieso keine Lust haben zu arbeiten.



Aber jetzt mal im Ernst.

Warscheinlich hatte der Meister an dem Tag einfach nur einen besonders straffen Zeitplan oder dem Auto war ein Azubi im zweiten Jahr zugeteilt.

Der kann halt nur Ölwechsel.

Was der wahre Grund ist werden wir wohl nicht erfahren.

Jedoch sind alle anderen Ausführungen völlig an den Haaren.......

In einer Werkstatt wird geschraubt was Geld bringt und der Kunde in Auftrag gibt.
 
Seatleon2

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Na ja, nach nur 2 Jahren sollte auch nicht viel sein.
Viele Mängel treten auch alters bzw abnutzungsbedingt auf,
da bringt nur viele km drauf fahren nix.

Bsp.: bei sehr vielen Leon 1P gaben nach ca 6 Jahren die
Mikroschalter in den Türen auf, kann ein teurer Spaß werden.
War bei meinem 1P so. Hab ihn dann gegen den 5F getauscht.
 
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