Cupra 300 4Drive - Straßenlage verbesserungswürdig

matze0411

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@CU280DSG5T Deine Aussage zum Comfortmodus ist eher
fahrlässig, als das Benutzen des selben auf der Autobahn.
Zumal das Auto auf kurvigen und unebenen Autobahnen einer sichereres Verhalten hat.
 

matze0411

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Und dennoch ist sie es, weil du verallgemeinerst. Das hilft niemandem.
Vor allem nicht ohne mehr Infos.
Mein Fahrwerk musste nach der Fahrt aus WOB + Urlaub auch nochmal eingestellt werden. Danach versetzte das Auto nur noch im Cupra-Modus in sehr schnell gefahrenen Kurven mit Unebenheiten, während einer starken Bremsung.
Das Phänomen trat auf selber Strecke (A96) mit DCC auf Comfort nicht auf, getestet noch mit Winterreifen. Wie das jetzt mit den Sommerreifen ist, weiß ich noch nicht.
 

griwer

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Mit den Sommerreifen wird es wegen der mangelnden Eigendämpfung etwas schlechter werden. Nur weil man auf der AB mal etwas zügiger unterwegs ist braucht es weder den Sport- noch den Cupramodus. Wenn das Fahrwerk in Ordnung ist muß(!!!!!) das auch im Comfortmodus funktionieren. Härte ist nicht alles. Ein Fahrwerk muss immer so weich wie möglich eingestellt werden aus dem einfachen Grund, daß das Fahrwerk auch arbeiten können muß. Was hilft ein bretthartes Fahrwerk, wenn bei schlechtem Fahrbahnbelag das Auto nur noch hüpft.
 
ChrisEngel

ChrisEngel

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Richtig. Im Gegensatz zu vielen falschen Annahmen, ist das Fahrwerk, besser gesagt die Stoßdämpfer + Federn nicht dazu da, damit es dem Fahrer möglichst angenehm ist, sondern um den Kontakt zum Boden beizubehalten.
Wenn ich nun durch den Cupramodus soviel Druckstufe habe, dass der Dämpfer nur noch viel zu langsam einfedern kann, verliert man den Bodenkontakt und das Auto "versetzt". Dass ein Modus "Sport", "Cupra" oder "Performance" heißt, bedeutet lange nicht, dass dieser am besten bei unebener Fahrbahn oder generell bei hohem Tempo arbeitet.
Die Fahrmodi und die dadurch erhöhte Druckstufe und das Empfinden, dass das Fahrwerk dann strammer ist, suggeriert einfach nur Sportlichkeit. Und das ist auch der Sinn bei diesem Fahrzeug.
 

kitkat

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Durch die weicheren Dämpfer kann es schon zu schwerer beherrschbarem Fahrverhalten kommen, wenn man an die Grenzen geht. Langgezogene Kurven mit Wellen können sich bei hoher Geschwindigkeit mit weicheren Dämpfern schon gefährlicher anfühlen als in normal oder sport. Hier gibt es einen Elchtest (auf spanisch) bei dem man den Unterschied schon sehr deutlich sehen kann
 
ChrisEngel

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@kitkat, es ist aber unglaublich wichtig, zu wissen, wovon man eigentlich spricht! Eine langgezogene Kurve mit Wellen ist sicherlich gafahrloser mit wenig Druckstufe zu fahren als mit viel. Wichtig ist, dass man eine entsprechende Zugstufe hat, damit der Wagen sich eben nicht aufschaukelt etc....
Grundsätzlich kann man sagen, je mehr Druckstufe, also je langsamer der Dämpfer einfedern kann und somit auch härter einfedert, desto schmaler wird der Grenzbereich.
 
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matze0411

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So, gerade 500km A9 mit den neuen Michelin Pilot Sport 4S gefahren. Kofferraum war bis unter die Abdeckung vollgestopft. Luftdruck ist auf den empfohlenen Werten für Beladung.
Fazit: Auf ebenen Passagen mit neuem Belag, z.B. zw. München und Ingolstadt oder in Mittelfranken, fühlt sich der Cupramodus stabiler an. Auf älterem Belag mit Wellen nördlich von Ingolstadt oder Frankenwald Richtung Norden ist DCC auf Normal die bessere Wahl.
 

griwer

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@matze0411 Der Cupramodus hat durchaus seine Daseinsberechtigung. Im öffentlichen Straßenverkehr allerdings eher selten, weil unsere Straßen meistens in nicht ganz so gutem Zustand sind wie jetzt zB der Hockenheimring. Auf gutem Belag kein Thema, dafür ist er ja gedacht ;-)
 
Löwenzahn8

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Durch die weicheren Dämpfer kann es schon zu schwerer beherrschbarem Fahrverhalten kommen, wenn man an die Grenzen geht. Langgezogene Kurven mit Wellen können sich bei hoher Geschwindigkeit mit weicheren Dämpfern schon gefährlicher anfühlen als in normal oder sport. Hier gibt es einen Elchtest (auf spanisch) bei dem man den Unterschied schon sehr deutlich sehen kann
Kann mir einer sagen,was ab 1:14 mit den Reifen passiert ist?
 
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Kann mir einer sagen,was ab 1:14 mit den Reifen passiert ist?
Die Stücke, die fehlen, kann man doch deutlich als schwarze Streifen auf der Teststrecke wiederfinden. Ich habe extra meine Bildschirmarbeitsplatzbrille aufgesetzt. Da sind sie deutlich erkennbar. 😂

Aber in dem Video ist ein Style oder Xcellence und kein Cupra. Ggf. noch mit Verbundlenkerhinterachse. Sollte man nicht überbewerten.😉 Mit vernünftigen Reifen wäre das sicher nie passiert.
 
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CU111

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Schaut Euch einfach mal Rallyesport an und achtet mal auf das Fahrwerk bei unterschiedlichen Gelände. Asphalt tief und recht hart, Gelände hoch und weich.
 
Löwenzahn8

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Die Stücke, die fehlen, kann man doch deutlich als schwarze Streifen auf der Teststrecke wiederfinden. Ich habe extra meine Bildschirmarbeitsplatzbrille aufgesetzt. Da sind sie deutlich erkennbar. 😂

Aber in dem Video ist ein Style oder Xcellence und kein Cupra. Ggf. noch mit Verbundlenkerhinterachse. Sollte man nicht überbewerten.😉 Mit vernünftigen Reifen wäre das sicher nie passiert.
OK, was verstehst Du unter "vernünftig?"
 
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OK, was verstehst Du unter "vernünftig?"
Mit der vernünftigen Kombination aus geeignetem Fahrwerk und geeigneten Reifen. Es handelt sich in dem Video nicht um einen Cupra oder FR, sondern um einen Style oder Xcellence. Diese haben ein anderes Fahrwerk. Hinzu kommt, dass nach meiner Erfahrung Dunlop recht weich ist. Mit einem Cupra 4Drive oder FR mit Semislicks passiert das nicht. Wer fährt auch schon im Regelfall so im Alltag? Niemand.
 
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Letzte Woche hatte ich den Termin zum Umbau auf den leichteren und stabileren Aluminium Aggregateträgers, wie er z.B. im Audi S3 verwendet wird.
Teilweise war dieser früher sogar in einigen schwächer motorisierten Seat Leon 5F verbaut, aktuell meines Wissens im Konzern aber nur noch bei Audi, also der " Premiummarke " was die MQB Platform betrifft 😉
Warum dieser früher auch bei Seat verwendet wurde und jetzt nur noch die Blechversion, kann ich nicht sagen, eventuell ist der Alu Aggregateträger dem Rotstift zum Opfer gefallen?
In einigen Foren habe ich von stabilerem Fahrverhalten nach dem Umbau gelesen.

Auch beim Golf 7R z.B. wird die Blechversion verbaut, wie sie auch an meinem Cupra ab Werk eingebaut war.
Als letztes Jahr die Bull X Downpipe verbaut wurde, sind die Schrauben des Aggegateträgers gelöst worden um den Einbau zu erleichtern und wurden danach natürlich auch wieder angezogen.Die Einbauposition hatte sich dadurch minimal verändert und deshalb resultieren dann daraus auch an der Vorderachse unterschiedliche Sturzwerte für rechts und links, was zu unruhigem Fahrverhalten führt.Zudem sollte man stets neue Schrauben verwenden, es sind sogenannte Dehnschrauben für den einmaligen Gebrauch.

Der Alu Aggregateträger wurde also zusammen mt neuen Schrauben verbaut und auf dem Achsmesstand sauber vermittelt, was sich im nachhinein als sehr zeitintensiv herausstellte.Ich war die ganze Zeit vor Ort und durfte mich persönlich vom benötigten Aufwand überzeugen.
Eingestellt wurden die Spurwerte nach meinen Wünschen an der VA Gesamtspur +0°12' (je Seite +0°06') und HA +0°16' (je Seite +0°08').
Durch das vermitteln des Trägers wurde der Sturz VA auf -1°14' links und rechts auf -1°06' eingestellt.

Jedes minimale Verschieben des Trägers von rechts nach links oder umgekehrt bewirkte hier eine deutliche Veränderung der Sturzwerte.Das einstellen war wirklich sehr zeitintensiv, weshalb dann auf die o.g. Werte eingestellt wurde, was absolut in Ordnung ist mit minimaler Differenz zwischen rechts und links.
Der Sturz Hinterachse wurde auf rechts und links seitengleiche -1°31' eingestellt, hier gestaltete sich das justieren deutlich einfacher.

Samstag nun, hatte ich auf meinem bekannten Autobahnabschnitt zwischen 2 Auffahrten einmal die Möglichkeit bis auf 250km/h zu beschleunigen, mit dem Ergebnis, dass sich der Cupra nun deutlich stabiler fährt und ich keine schweissnassen Hände mehr hatte.In nächster Zeit werde ich dies weiter beobachten und kann ihn hoffentlich dann endlich auch einmal ausfahren 😀
Der Umbau auf den Alu Aggregateträger und die genaue Vermessung haben nun zu einem deutlich verbessertem Fahrverhalten geführt, zudem wurden 3,1kg an Gewicht an der Vorderachse gespart.
Was nicht unerwähnt bleiben sollte und zuvor schon zu einer Verbesserung des Fahrverhaltens geführt hatte, war der DCC Fahrwerksreset, nach dem Umbau auf den Eibach Federnsatz, dies würde ich jedem empfehlen, der seinen Leon tiefergelegt und DCC verbaut hat.

IMG_4643.jpgIMG_4685.jpgIMG_4682.jpg15181583_1486952011334432_2712526303336390090_n.jpg
 
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griwer

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Also lag´s nicht am Leon, sondern an nicht sachgemäß ausgeführten Arbeiten. Um nicht zu sagen "Pfusch".
 
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@griwer
Das kann man so nicht genau sagen, denn die zuvor von einer anderen Werkstatt eingestellten Spur und Sturzwerte waren ähnlich, aber nicht identisch und zudem wurde jetzt noch der andere Aggregateträger verbaut, also mehrere Dinge gleichzeitig verändert.

Ich drücke es so aus: " Die Summe der Veränderungen führte in letzter Konsequenz zu einem stabileren Fahrverhalten und anscheinend reagiert der Cupra 4Drive sensibel auf schon leichte Veränderungen der Fahrwerksgeometrie, des Reifenluftdrucks und vielleicht anderer Faktoren, wie ich sie zuvor bei keinem anderen zuvor gefahrenen Kfz erlebt habe "

Ich hatte zuvor schon einige schnelle Fahrzeuge, alle wurden ebenfalls tiefer gelegt und vermessen ( ich war dort beim vermessen nie dabei) aber bei keinem hatte ich ab 220km/h ein so unsicheres Fahrgefühl wie beim Cupra.
Mein Tuner, der mit Werte loggen beim Abstimmen auf dem Beifahrersitz mit dem Laptop beschäftigt war, (und einiges gewohnt ist), hat so ab 220km/h den Kopf gehoben, sich nervös umgeschaut und gefragt, ob es denn sehr windig sei draussen 😮.

Ich denke die vielen Cuprafahrer, die ebenfalls mit dem Verhalten bei höheren Geschwindigkeiten nicht zufrieden sind und dies auch gepostet haben, (zudem Erfahrungen mit anderen Kfz besitzen), kann man nicht einfach ignorieren.
Man muss gezielt schauen, welche Veränderungen gemacht wurden, ist alles schon ab Werk so, das Lenkrad gerade, Luftdruck der Reifen ok...?
Seitengleiches Einstellen der Werte auf dem Achsmesstand sind hier das A und O und eine Werkstatt, die sich Mühe gibt, diese Werte auch korrekt einzustellen, sind schon eine gute Voraussetzung.
Ich wollte hier ganz wertfrei von meinen gemachten Erfahrungen berichten und vielleicht dem ein oder anderen so etwas mehr Informationen zukommen lassen.
 

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