[ST] City Notbremsfunktion

Diskutiere City Notbremsfunktion im 5F - Technik Forum im Bereich 5F - Tuning; Hallo Freunde, habe da mal eine frage, kann die Notbremsfunktion firstauch in kurven und glatteiß ausgelöst werden z.B durch einer Tüte oder was...

AndisLeon

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Hallo Freunde,
habe da mal eine frage, kann die Notbremsfunktion
auch in kurven und glatteiß ausgelöst werden z.B durch einer Tüte oder was auch immer. Glaube das das kein angenehmes gefühl in einer kurve wäre....
 
03.05.2015
#1

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Zingel1986

Zingel1986

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Ich hatte da mal eine Erfahrung mit einem Volvo V40 gehabt.
Der einfach mitten in der Stadt angefangen hat zu piepsen und dann ne Notbremsung eingeleitet hat.
War ein Mietwagen und ich hatte überhaupt nicht daran gedacht, dass der so eine Funktion hat. Ich war total verwirrt und konnte mir erst keinen Reim daraus machen, da die nächste Person ca. 30m entfernt war. Dann ist mir eine Plastiktüte auf der Fahrbahn aufgefallen, die leicht im Wind wehte.
Seit dem will ich so eine Notbremsfunktion nicht mehr im Auto haben. Wäre mir jemand hinten drauf geknallt, wäre ich noch schuld gewesen, weil ich den Unfall provoziert hätte.
 

AndisLeon

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Okay interessant. Und hat noch jemand Erfahrungen mit Kurven und Glatgeis?
 

al2787

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Die City Notbremsfunktion greift nur unterhalb von 30 Kmh. Wenn es glatt ist, sollte man seine Geschwindigkeit sowieso anpassen und auch langsamer fahren. Ich kann mir nicht vorstellen das eine Tüte auf der Straße die Notbremsfunktion auslösen soll, bzw. hat es bei meinem Wagen noch nie wegen einer Tüte ausgelöst.
 
audijan

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Das halte ich auch für unmöglich. Soweit ich weiss reagiert das Ding nur auf etwas metallisches.
 
Zingel1986

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Kann auch was anderes gewesen sein, auf jedenfall hat das Ding ausgelöst ohne, dass dafür ein ersichtlicher Grund dafür existiert hat.
 
audijan

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Bei Volvo kann das schon sein, da anderes System. Nur beim Leon halte ich das für nicht möglich.
 
mago

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Soweit ich weiss reagiert das Ding nur auf etwas metallisches.
Ohne es genauer zu wissen halte ich das dennoch für eher unwahrscheinlich.
Warum?

Wenn man Metalle detektieren will macht man das induktiv. Mir ist keine andere "Erfassungsmethode" bekannt, die sich rein auf Metalle beschränkt. Induktiv heißt: Der Sensor erzeugt ein Magnetfeld, und ein metallischer Körper, der in dieses Magnetfeld eintritt, verändert es. Daher sind induktive Sensoren auf sehr geringe Abstände angewiesen. Wenn man jetzt ein Auto oder weiß ich was erkennen wollte, das noch 25m entfernt ist, bräuchte das gigantische Magnetfelder, die zu erzeugen aber energetischer Unfug wäre.

Wenn es darum geht, Objekte in mittleren und weiten Entfernungen zum Fahrzeug zu erkennen, dann ist Radar das Mittel der Wahl. So funktioniert ACC, und so funktioniert mE auch der Notbrems-Assistent (daher auch beide im Paket). Einem Radar ist es weitestgehend egal, aus welchem Material ein Zielgegenstand ist, solange er die elektromagentischen Wellen reflektiert.

Eine Tüte ist hierbei sicher grenzwertig, ich habe mich interessanterweise auch immer gefragt ob auf der Staße aufgewirbelter Müll solche Systeme zum Ansprechen bringt. In solchen Fällen wäre es dann notwendig diese softwaremäßig auszublenden, was ich mir aber nicht ganz einfach vorstelle. Ich denke die Umsetzung der Software ist wie folgt: Im Zweifel lieber einmal zuviel bremsen. An einem folgenden Auffahrunfall ist weder das System noch der Fahrer Schuld.
 
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Zingel1986

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mago
psst: Ein Radar reagiert hauptsächlich auf metallische Oberflächen --> siehe Wikipedia "Die ersten Versuche zur Ortung mit Hilfe von Radiowellen führte der deutsche Hochfrequenztechniker Christian Hülsmeyer 1904 durch. Er fand heraus, dass von Metallflächen zurückgeworfene elektrische Wellen verwendet werden können, um entfernte metallische Objekte zu detektieren. Sein Telemobiloskop zur Erkennung von Schiffen gilt als Vorläufer heutiger Radarsysteme und wurde am 30. April 1904 zum Patent angemeldet. Der Nutzen der Radartechnik wurde jedoch zunächst nicht erkannt und so geriet die Erfindung vorläufig in Vergessenheit."
http://de.wikipedia.org/wiki/Radar
 
mago

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Zingel1986
Es funktioniert sicher besser mit metallischen Oberflächen, aber generell auch mit anderen. Oder glaubst Du dass Du mit eingeschaltetem ACC auf der Autobahn einem Smart oder einem anderen Leukoplast-Bomber ungebremst hinten rein rauschst? :D

Edit: Ich zitiere dann auch mal ;)

Radargeräte wurden für verschiedene Verwendungszwecke entwickelt:
[...]
Bordradar auf Flugzeugen (Radarnase), um Wetterfronten zu entdecken (Wetterradar)
[...]
Wetterradar, Erkennung und Ortung von Schlechtwetterfronten, Messung der Windgeschwindigkeit
[...]
Radar-Bewegungsmelder zur Überwachung von Gebäuden und Gelände, z. B. als Türöffner oder Lichtschalter
[...]
Kfz-Technik: radarbasierte Abstandshalter ACC (Adaptive Cruise Control) bzw. ADC, Kopplung mit Notbremsfunktion in PSS1 bis PSS3 (Predictive Safety System), Nahbereichsfunktionen wie Abstandswarner und automatisches Einparken
[...]
Radarsensoren als Bewegungs- oder Füllstandsmelder
[...]
Bioradar zur Detektion von lebenden Personen und deren Körperbewegung, wie beispielsweise bei Verschütteten in Lawinen, auf Distanzen von einigen Metern.

http://de.wikipedia.org/wiki/Radar
 
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Zingel1986

Zingel1986

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Habe ja auch geschrieben, dass es hauptsächlich metall ist. Und ich denke, dass es sich beim ACC um eine Kombination aus Radar und Kamera handelt. Oder hat man die Kamera nicht wenn man nur ACC bestellt?
 
mago

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Interessanter Gedanke, das mit der Kamera. Das würde mich in der Tat auch interessieren.
Mein Tipp ist aber eher nein, denn einem "optischen" Bild fehlt eine ganz entscheidende Information: die Entfernung.
Klar könnte man beide Systeme kombinieren, aber was passiert nun, wenn die Kamera ein Objekt "sieht", das das Radar nicht erfasst hat? Trotzdem bremsen? Aber woher soll die Kamera nun wissen, ob der "Kasten" da im Bild ein LKW in 50m Entfernung oder ein Wolkenkratzer in 2km Entfernung ist? Also bleibt nur ignorieren, und das kann man nur mit Radar auch... das Objekt wurde ja in dem fiktiven Beispiel vom Radar ohnehin nicht erfasst.

Kurzum: Ich denke eine Kombination dieser Systeme macht keinen Sinn, da ein optisches Bild kein wirklicher Zugewinn an Informationen ist - es fehlt einfach die Entfernung zu den erkannten Objekten, hier ist man auf ein Radar angewiesen.
 

184DSG

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Wenn man Metalle detektieren will macht man das induktiv. Mir ist keine andere "Erfassungsmethode" bekannt, die sich rein auf Metalle beschränkt. Induktiv heißt: Der Sensor erzeugt ein Magnetfeld, und ein metallischer Körper, der in dieses Magnetfeld eintritt, verändert es. [...]

Einem Radar ist es weitestgehend egal, aus welchem Material ein Zielgegenstand ist, solange er die elektromagentischen Wellen reflektiert.
Jaa...wie denn jetzt? :] Also was zu beweisen war!?
 
Ex-KE

Ex-KE

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Seit dem will ich so eine Notbremsfunktion nicht mehr im Auto haben. Wäre mir jemand hinten drauf geknallt, wäre ich noch schuld gewesen, weil ich den Unfall provoziert hätte.
Was so auch mal gar nicht stimmt!
Wenn dir einer hinten drauf fährt, ist der noch immer der Hauptverursacher von dem Unfall! Der müsste dir schon nachweisen, dass du ne Vollbremsung ohne jeglichen Grund gemacht hast, um dir vielleicht ne Teilschuld reinzudrücken und auch das wird grundsätzlich schon mal schwer. Denn wenn du plötzlich ein Hindernis gesehen und gebremst hast, ist das erst mal dein gutes Recht! Und du musst ja nicht direkt als erstes sagen, dass das dein Auto war und du auch kein Hindernis gesehen hast.
 
mago

mago

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184DSG

Nein, nicht ganz.

Die Markierung müsste so aussehen:

Induktiv heißt: Der Sensor erzeugt ein Magnetfeld, und ein metallischer Körper, der in dieses Magnetfeld eintritt, verändert es. [...]

Einem Radar ist es weitestgehend egal, aus welchem Material ein Zielgegenstand ist, solange er die elektromagentischen Wellen reflektiert.

Ein Magnetfeld ist einfach gesagt ein begrenzter, von magnetischen Feldlinien durchdrungener Raum. Dieser Raum ist lokal begrenzt (ein Magnetfeld hast Du nur um einen Magneten herum).

Eine elektromagnetische Welle ist eine Schwingung, die durch den Raum "wandert". Am anschaulichsten kann man das mit einem Lichtstrahl vergleichen. (Die Welle sendest Du ab und sie "fliegt" dann quasi bis in die Unendlichkeit, wenn nichts im Weg ist)
 
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