Auffahrunfall - Rat gesucht

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der_rote

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Hallo zusammen,

mir ist gestern an der roten Ampel einer auf meinen Leon hinten drauf gefahren.
Ich stand an der roten Ampel und derjenige hinter mir hat zu spät gebremst und ist mir so mit 30 hinten drauf geknallt.
Airbags haben nicht ausgelöst und soweit ich sehen kann, ist bis auf Plastik nix kaputt.
Heckklappe scheint in Ordnung zu sein, Blech nach der Stoßstange auch und ein kurzer Blick drunter hat auch nix schlimmes angezeigt.
Stoßstange ist sogar noch sauber festgeschraubt.
Nur das Kennzeichen und er schwarze Plastikeinsatz vom FR ist lädiert sowie die Stoßstange
die wohl neu muss.
Bei mir sind die üblichen Schmerzen an der HWS geblieben, laut Krankenhaus aber nix gebrochen.
Polizei war auch da und hat alles aufgenommen da der Unfallgegner eine österreichische Zulassung hatte.

Da es mein erster Unfall ist (und das hoffenlich auch auf lange Zeit der letzte war) und am liebsten nicht viel Geschiss haben möchte, suche ich nun Rat wie man am besten vorgeht.

Attest vom Krankenhaus habe ich schon hier, gescheite Bilder mache ich noch, Aktenzeichen lass ich mir die Tage geben.

Mein Plan war jetzt:
- Schaden bei der Versicherung melden (Mit Bildern, ich bin ja nicht der schuldige, ich stand ja an der Ampel, also muss meine Versicherung ja nix zahlen)
- Aktenzeichen bei der Polizei besorgen und Attest einreichen
- Fahrt zum Autohaus (Auto fährt ja noch, da wahrscheinlich nur Plastikschaden) und dort vom Servicemann anschauen lassen
- Danach hätte ich mich dafür entschieden die Sache an das Autohaus abzutreten, dass die das Auto reparieren und sich dann von der gegnerischen Versicherung das Geld holen. Dann hab ich kein Geschiss mit dem Geld und das Autohaus macht alles. Leihwagen brauche ich dann hoffentlich nur für 2 mal 2-3 Tage dann sollte das auch gezahlt werden (einmal 2-3 Tage für die Diagnose und dann 2-3 Tage wegen Reparatur). Da ich auf das Auto angewiesen bin, kann ich mir halt keinen Ausfall leisten.
- Danach wäre die Sache für mich erledigt.

Kann ich das so wie geplant durchführen, oder muss/sollte man da gleich zum Anwalt gehen?
Ich denke mal das wie gesagt ausser Plastik nicht viel kaputt sein wird. Kann aber ein Bild noch einstellen später.

Danke im Voraus.
 
23.12.2018
#1

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mojo73

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Schön das erstmal alles soweit glimpflich ausgegangen ist.
Den Gang zum Anwalt würde ich als erstes anstreben. Es kann alles gut gehen, muss aber nicht.
Bei deiner Verletzung und dem ausländischen Unfallverursacher gäbe es da auch keine Alternative (für mich).
Ausserdem hast du als Geschädigter auch Pflichten (Schadenminderungspflicht).
(D)ein Anwalt berät dich da ganz genau.
 
dk_XCELLENCE

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Anwalt halte ich für überflüssig. Die Sache ist doch klar. Sonst kannst du es genau so machen. Deiner Versicherung musst du es nicht melden. Die hat damit ja nichts zu tun. Die andere muss ja zahlen. Einfach zum Händler fahren und die Sache an die abtreten. Wenn der dir wirklich mit 30kmh aufgefahren ist, würde ich von einem Gesamtschaden nicht unter 4500€ ausgehen.
 

Holoy

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Sofort zum Anwalt, da es sich um einen österreichischen Unfallgegner bzw. um eine österreichische Zulassung/Versicherung handelt.
Der Anwalt soll Dich dann beraten, wie es weiter geht und deine Ansprüche bei der Versicherung geltend machen.
 
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Anwalt halte ich für überflüssig. Die Sache ist doch klar. Sonst kannst du es genau so machen. Deiner Versicherung musst du es nicht melden. Die hat damit ja nichts zu tun. Die andere muss ja zahlen. Einfach zum Händler fahren und die Sache an die abtreten. Wenn der dir wirklich mit 30kmh aufgefahren ist, würde ich von einem Gesamtschaden nicht unter 4500€ ausgehen.
Mit Ferndiagmosen zu Unfallschäden würde ich vorsichtig sein.

Und eines ist ja wohl klar, gerade bei einem Unfallgegner aus dem Ausland sollte man immer zum Anwalt gehen. Was spricht denn dagegen? mojo73 hat alles richtig eingeschätzt und genau das ist die richtige Vorgehensweise.
 
dk_XCELLENCE

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Warum vorsichtig. Schätzen kann man doch was man möchte. Ich habe selber schon zwei solche ähnlichen Unfälle gehabt. Beide auch mit Ausländischen Unfallgegnern. Ich habe noch nie ein Anwalt benötigt. Ein gutes Autohaus macht das alles.
 
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Was macht ein gutes Autohaus denn, ausser die Instandsetzung? Klärt es mit der gegnerischen Partei irgendwelche strittigen Fragen? Ein Anwalt schadet in einer solchen Situation nie und kennt sich besser aus. Und da man nie weiß, ob nicht doch am Auto etwas verzogen ist, was bei dem Tempo nicht unwahrscheinlich ist, wäre ich mit Kostenschätzungen vorsichtig.
 
Odin1978

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der_rote

Da der Gegner eine Ausländische Versicherung hat würde ich da erst recht zum Anwalt gehen. Mal davon abgesehen das ich das auch bei nem deutschen Unfallverursacher machen würde.

Du trittst das ganze an den Anwalt mit einer Vollmacht einfach ab und musst dich selber um nix mehr kümmern.

Der kontaktiert dann die Gegnerische Versicherung und übernimmt die komplette Kommunikation.
Genauso wird das reparierende Autohaus dann den Kostenvoranschlag und das Gutachten, was in der Regel erstellt wird, an den Anwalt weiterleiten usw.

Genauso kann dann der Anwalt eventuell Schmerzensgeld oder anderweitige Kosten mit der Versicherung abrechnen.
 
dk_XCELLENCE

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Das gute Autohaus hat selber einen Anwalt. Der kümmert sich dann. Ich meine nur das man sich nicht selber damit beschäftigen muss sondern einfach alles erledigen lassen kann.
 
Der_vom_See

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Habe die selben Erfahrungen wie dk_XCELLENCE gemacht.
Wir wohnen ja in der Schweiz. Uns beiden ist vor ein paar Jahren innerhalb eines Monats jeweils einer ins Heck. Blöder Zufall.
Mir ist damals ein Konstanzer ins Heck gerauscht. Also auch ein “Ausländer“.
Bei meiner Frau war es eine Schweizerin.
Anwalt war in beiden Fällen nicht nötig. Beim Benz hat alles das Autohaus für uns gemacht. Die haben sich mit der Versicherung des Unfallverursachers in Verbindung gesetzt, und mit der Reparatur nur darauf gewartet, das sie von der Versicherung die Zusage bekommen haben, dass sämtliche Kosten übernommen werden.
Bei meinem Renault damals hab ich auch nur auf diese Zusage gewartet (natürlich schriftlich!), und dann wurde instand gesetzt.
Soll heißen: solange du nur deinen Schaden fachmännisch behoben haben willst, ist ein Anwalt nicht nötig.
Wenn du darüber hinaus etwas erreichen möchtest, dann würde ich zumindest mal den Rat eines Anwalts einholen.
 
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Das gute Autohaus hat selber einen Anwalt. Der kümmert sich dann. Ich meine nur das man sich nicht selber damit beschäftigen muss sondern einfach alles erledigen lassen kann.
Das heißt widersprüchlich zu deiner Aussage weiter oben empfiehlst du also doch einen Anwalt zu nehmen? Es mag schon sein, dass das Autohaus selbst einen Anwalt hat, und diesen kann es auch an Unfallbeteiligte vermitteln, aber der Mandant ist halt trotzdem der Unfallbeteiligte bzw. Geschädigte.

Wenn der dir wirklich mit 30kmh aufgefahren ist, würde ich von einem Gesamtschaden nicht unter 4500€ ausgehen.
Ich weiß nicht ob das sinnvoll ist einfach aus dem Blauen heraus irgendwelche Zahlen in den Raum zu werfen.
 
Der_vom_See

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Genau das ist der Punkt: wenn der_rote keine weiteren Ansprüche geltend machen möchte, braucht's keinen Anwalt.
Sollte was mit der HWS sein, wird's nicht ohne gehen.
 
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Genau das ist der Punkt: wenn der_rote keine weiteren Ansprüche geltend machen möchte, braucht's keinen Anwalt.
Das sehe ich aufgrund eigener Erfahrungen und Erfahrungen im Bekanntenkreis anders. Die Versicherungen versuchen sehr häufig die Schadenssumme zu kürzen, wollen dann nur 2/3 der Reparaturkosten übernehmen usw. Hätte ich nicht glücklicherweise jedes Mal einen Anwalt gehabt, hätte ich mich mit der gegnerischen Versicherung streiten müssen. Ich behaupte sogar: Wenn der Unfallgegner keinen Anwalt hat, verhalten sich die Versicherungen besonders dreist.
 
dk_XCELLENCE

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Ich denke wir sollte es erst mal gut sein lassen. Ob mit oder ohne Anwalt ist beides möglich und nicht verkehrt. Ich persönlich finde es nur einfacher wenn man es einfach ans Autohaus abgibt. Was die dann machen ist doch eigentlich total egal. Hauptsache alles wird behoben.
Frohe Weihnachten! Schöne Feiertage!
 
Der_vom_See

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DSG-Pilot: genau aufgrund dieser unserer persönlichen Erfahrungen schreibe ich hier, dass ich (zumindest vorerst) keinen Anwalt einschalten würde - solange es nur um das Auto geht.
Spricht doch nichts dagegen, später noch einen Anwalt zu konsultieren, sollte die Versicherung rumzicken.
 
DSG-Pilot

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Was die dann machen ist doch eigentlich total egal. Hauptsache alles wird behoben.
Kann man so machen. Ich halte grundsätzlich lieber selbst die Zügel in der Hand was meine Probleme betrifft, heißt, mir ist das dann eigentlich nicht egal wie jemand anders meine Probleme löst. Ich möchte auch vom Anwalt über relevante neue Erkenntnisse und Entwicklungen informiert werden.

DSG-Pilot: genau aufgrund dieser unserer persönlichen Erfahrungen schreibe ich hier, dass ich (zumindest vorerst) keinen Anwalt einschalten würde - solange es nur um das Auto geht.
Spricht doch nichts dagegen, später noch einen Anwalt zu konsultieren, sollte die Versicherung rumzicken.
Das ist auch in Ordnung und ich will gar nicht behaupten, dass es grundsätzlich Probleme gibt. Alleine die Möglichkeit, dass es mit einer ausreichend hohen Wahrscheinlichkeit Probleme geben kann würde mich dazu veranlassen gleich auf Nummer sicher zu gehen. Meine Erfahrung ist eben, dass man sogar mit Problemen rechnen sollte. Ich akzeptiere allerdings sehr wohl, dass bei anderen alles glatt gelaufen ist.
 
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Leonfr170

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Hallo !Gebe hier auch mal meinen Senf dazu . Weil meine Lebnsg. und ich aus eigener Erfahrung sprechen können. Wir hatten in Holland mit einem Holländer einen Crash . Polizei Fehlanzeige . Die kommen in Holland für solche kleinen Bagatell Schäden nicht raus. Hatten aber ein unterschriebenes Geständniss und alle wichtigen Unterlagen ( Versicherung Adresse usw..). Da wir aber wussten das ausländische Versicherung fast immer dazu neigen sich ewig Zeit zulassen und auch die Schadens-höhe zu beschneiden . War der erste gang zum Anwalt .
Das war das einzig richtige , was ich auch jedem nur empfehlen kann. Und bei einem Personen schaden sowieso .
 

GlenScotia

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Man sollte die beiden Aspekte trennen. Für den Blechschaden warte zwei-drei Tage ab, ob sich die Versicherung bei dir meldet. Es handelt sich dabei um Österreich und nicht um Burkina Faso.
Ein amtlicher Gutachter wäre da auch nicht verkehrt. Sprich es aber mit der Versicherung ab, ob die das anerkennt.

Mit deinem Schleudertrauma ist aber vor allem langfristig nicht zu spaßen. Mir hat ein Arzt ca. 25 Jahre später einen beginnenden Bandscheibenvorfall in HWS diagnostiziert, der durchaus von einem Trauma ausgehen kann. Ich hatte einmal ein diagnostiziertes HWS-Schleudertrauma. Bei körperlichen Schäden ist ein Anwalt durchaus angebracht.

Aber grundsätzlich kannst du in jedem Fall juristischen Beistand in Anspruch nehmen.
 
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der_rote

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Ich bedanke mich erstmal für die zahlreichen Anregungen.
Bin gerade am Sprung, aber ich schreibe später nochmal ein Update zur Sichtweise und habe dann auch noch ein paar Bilder vom Auto und dem Schaden, wenn es trocken ist.
Soweit ich sehen kann, sollte da aber nur Plastik hinüber sein.
Weitere Anregungen gerne gesehen.

Vielen Dank und schöne Feiertage an alle!:prost:
 
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