- Die unendliche Geschichte oder: "Was könnte es sein!?" Beitrag #1
ernie
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Vorneweg möchte ich sagen, dass dieser Text jetzt wahrscheinlich recht lang werden wird; ebensolang, wie meine "unendliche Geschichte". Ich hoffe trotzdem, dass ihr es lest....
Also, im Januar 2006 wurde mein 1P als Neuwagen und Wunschbestellung auf mich zugelassen.
Und im Juni 2006 beginnt diese unglaubliche und wahnwitzige Geschichte.
An einem Freitag Nachmittag im Juni bei sehr hohen Temperaturen ging plötzlich die Motorcheckwarnleuchte an. Da es später Freitag Nachmittag war, suchte ich sofort den nächstgelegenen Händler auf. Dort wurde dann nach längerer Suche der Luftmassenmesser getauscht und das Problem schien behoben.
Keine zwei Wochen später tauchte aber genau das gleiche Problem erneut auf und ich fuhr sofort wieder zu diesem Händler. Auch diesmal wurde dort der Luftmassenmesser getauscht und das Problem schien behoben.
Doch auf dem Weg nach ABG trat das Problem bei hohen Aussentemperaturen erneut auf; diesmal allerdings sogar mit spürbarem Leistungsverlust. Allerdings verschwand mit sinkenden Temperaturen am Freitag Abend in ABG auch das Problem und die Warnleuchte.
Nichts desto trotz suchte ich nach verhaltener Heimfahrt am darauffolgenden Montag sofort den Händler auf. Ich bekam einen Termin und brachte meinen Leon an einem Freitag erneut dort hin. Am Samstag rief man mich an, dass ich meinen Wagen abholen könne. Beim Händler angekommen fragte ich natürlich nach, ob jetzt endlich alles in Ordnung sei und was es gewesen wäre. Da sagte man mir, dass sie das Problem nicht hätten lösen können, ich aber so schon fahren könne und sie den Leihwagen zurückbräuchten.:nene: Am Montag solle ich nochmal vorsprechen, wenn sich der zuständige Meister bei SEAT Deutschland "schlau gemacht" habe.
Als ich nun an diesem Samstag zu meinem Auto kam, war er weder wirklich repariert; nein, man hatte mir zusätzlich noch eine Delle in die Beifahrertür gemacht.:angry:
Also sprach ich am Montag erneut vor, um zu klären, was nun mit meinem ursprünglichen Problem und der Delle sei. Da ich am darauffolgenden Wochenende eine sehr weite Strecke zu fahren hatte, und man mir "dafür" keinen Leihwagen geben könne, bekam ich einen Termin für den nächsten Montag, mit der Aussage, dass ich schon noch weiter so fahren könne. Für diesen Termin sollte ein neues Motorsteuergerät bestellt werden.
Bei der längeren Fahrt am Wochenende tauchte erneut der Leistungsverlust auf.
So kam ich also an diesem Montag zu diesem Händler und niemand wusste irgendwas, da meine bisherigen Ansprechpartner allesamt im Urlaub waren. :nene: Also musste ich dem annehmenden Meister meine Geschichte erneut vortragen. Auf meinen Hinweis, dass das Motorsteuergerät getauscht werden solle, bekam ich die Antwort, dass dies nicht nötig sei, und man ein Motorupdate durchführen wolle.
Am Dienstag wollte ich also mein Auto anholen und fand ein sauberes Auto mit perfekt entfernter Delle vor. Sollte es doch langsam bergauf gehen!?
Leider nein!
Denn auf dem Heimweg schaltete mein Leon bei Auffahrt auf die BAB ins Notlaufprogramm und war aus diesem nicht mehr herauszubewegen. So quälte ich mich also mit maximal 80 km/h (schneller lief er absolut nicht mehr) zurück zum Händler.
Dort angekommen platzte mir endgültig der Kragen. Alles Aufregen brachte aber zu vorgerückter Stunde nichts weiter als einen 3-zylindrigen Polo und eine Entschuldigung.
Ich behaupte an dieser Stelle, dass dieses Motorupdate der Auslöser dieser neuerlichen Probleme war und ist.
Denn auch an den darauffolgenden Tagen lies sich der Wagen nicht mehr aus dem Notlaufprogramm bringen und es wurden so Dinge, wie zum Beispiel der Ventilblock oder der Turbolader getauscht. Allerdings musste ich fast eine geschlagene Woche auf den Turbolader warten.
Nun sollte also heute alles in Ordnung sein, aber denkste!
Als ich zum Händler komme und meinen Leon abholen will, steht er bereits wieder teilzerlegt in der Werkstatt. Der Turbo wäre es nun doch nicht gewesen und man müsse weiter "probieren".
Ich verwies erneut auf das Motorsteuergerät, welches schon lange hätte getauscht sein sollen. Man vertröstete mich auf den heutigen Nachmittag, da man dann sicher mehr wisse. Aber auch hier, denkste!
Als ich nun heute Nachmittag dahin komme, ist man sichtlich mit sämtlichem Latein am Ende. Ich verweise mit Nachdruck enrneut auf das Motorsteuergerät, als sich plötzlich ein weiterer Angestellter des Autohauses einmischt und sagt, dass das Steuergerät doch bestellt sei. Genauere Nachforschungen ergeben, dass dieses bereits am 01.08. bestellt wurde und bis zur KW 36 nicht lieferbar sein wird. Ferner stellt sich nun also heraus, dass dort die rechte Hand nicht weiss, was die linke tut, und alle Tauschaktionen von Ventilblock und Turolader herzlich sinnlos waren. Das kommt dabei heraus, wenn man nicht intern kommuniziert. Und ohne besagtes Motorupdate könnte ich heute wohl zumindest noch fahren.
So, und nun stehe ich da, habe seit zwei Wochen keinen Leon, und werde ihn auch weitere drei Wochen nicht haben. Was ich habe und hatte, ist ein 3-zylindriger Polo, jede Menge Ärger, Lauferei und Kosten.:angry:
Auf der einen Seite musste ich all dem nun mal Luft machen, und hoffe andererseits nun auf eure Hilfe. Was kann ich noch unternehmen? Weiss jemand eine Anlaufstelle bei SEAT, ausser dieser Standardhotline mit den netten Standardantwortbriefen? Oder sind mir tatsächlich, so wie es mir derzeit scheint, echt die Hände gebunden?
Ich will in fünf Wochen mit dem Auto nach Spanien und bekomme jetzt doch langsam Sorge, dass auch dieser Urlaub nicht wie geplant stattfinden kann. Die vergangene Woche, in der ich Urlaub hatte und eigentlich für ein paar Tage wegfahren wollte, ist ja nun aufgrund des ganzen hin und her ja nun schon ins Wasser gefallen.
Fakt ist auch, dass eine Wandlung unmöglich ist, da ich für jeden bereits gefahrenen Kilometer 0.67 Euro Ausgleich zahlen muss, und dass aufgrund der bereits gefahrenenn Kilometer einfach nicht bezahlen kann. Und verkaufen kann ich den Wagen ja in dem Zustand auch nicht.
Jedenfalls bin ich sowohl von SEAT, als auch von diesem Händler doch mehr als enttäuscht. Wenn ich jetzt hier noch wiedergeben wollte, was an Aussagen und Unannehmlichkeiten dort noch so gelaufen ist, dann könntet ihr wahrscheinlich Stunden so weiterlesen. Aber das kläre ich auf anderem Wege mit oder auch ohne den Händler. Von daher werde ich den Namen hier auch vorerst nicht nennen.
Fakt ist aber, dass ich den so ziemlich gängigsten Motor im gesamten VW-Konzern fahre und sowohl Turbolader (1 Woche) als auch Steuergerät (mindestens 5 Wochen) Lieferzeiten haben, die fernab von gut und böse sind, und für den Kunden eine absolute Zumutung darstellen! Und so lange liegt mein Wagen dann auch still. Frage ich mich nur, wer bezahlt eigentlich meine Raten an die SEAT Bank, wenn ich den Wagen ja nachweislich nicht nutzen kann!?
Jedenfalls scheint das eine unendliche Geschichte zu werden. Und ich habe sowohl am neuen Leon, als auch an SEAT echt die Lust und den Spass vorerst verloren!
ernie
Also, im Januar 2006 wurde mein 1P als Neuwagen und Wunschbestellung auf mich zugelassen.
Und im Juni 2006 beginnt diese unglaubliche und wahnwitzige Geschichte.
An einem Freitag Nachmittag im Juni bei sehr hohen Temperaturen ging plötzlich die Motorcheckwarnleuchte an. Da es später Freitag Nachmittag war, suchte ich sofort den nächstgelegenen Händler auf. Dort wurde dann nach längerer Suche der Luftmassenmesser getauscht und das Problem schien behoben.
Keine zwei Wochen später tauchte aber genau das gleiche Problem erneut auf und ich fuhr sofort wieder zu diesem Händler. Auch diesmal wurde dort der Luftmassenmesser getauscht und das Problem schien behoben.
Doch auf dem Weg nach ABG trat das Problem bei hohen Aussentemperaturen erneut auf; diesmal allerdings sogar mit spürbarem Leistungsverlust. Allerdings verschwand mit sinkenden Temperaturen am Freitag Abend in ABG auch das Problem und die Warnleuchte.
Nichts desto trotz suchte ich nach verhaltener Heimfahrt am darauffolgenden Montag sofort den Händler auf. Ich bekam einen Termin und brachte meinen Leon an einem Freitag erneut dort hin. Am Samstag rief man mich an, dass ich meinen Wagen abholen könne. Beim Händler angekommen fragte ich natürlich nach, ob jetzt endlich alles in Ordnung sei und was es gewesen wäre. Da sagte man mir, dass sie das Problem nicht hätten lösen können, ich aber so schon fahren könne und sie den Leihwagen zurückbräuchten.:nene: Am Montag solle ich nochmal vorsprechen, wenn sich der zuständige Meister bei SEAT Deutschland "schlau gemacht" habe.
Als ich nun an diesem Samstag zu meinem Auto kam, war er weder wirklich repariert; nein, man hatte mir zusätzlich noch eine Delle in die Beifahrertür gemacht.:angry:
Also sprach ich am Montag erneut vor, um zu klären, was nun mit meinem ursprünglichen Problem und der Delle sei. Da ich am darauffolgenden Wochenende eine sehr weite Strecke zu fahren hatte, und man mir "dafür" keinen Leihwagen geben könne, bekam ich einen Termin für den nächsten Montag, mit der Aussage, dass ich schon noch weiter so fahren könne. Für diesen Termin sollte ein neues Motorsteuergerät bestellt werden.
Bei der längeren Fahrt am Wochenende tauchte erneut der Leistungsverlust auf.
So kam ich also an diesem Montag zu diesem Händler und niemand wusste irgendwas, da meine bisherigen Ansprechpartner allesamt im Urlaub waren. :nene: Also musste ich dem annehmenden Meister meine Geschichte erneut vortragen. Auf meinen Hinweis, dass das Motorsteuergerät getauscht werden solle, bekam ich die Antwort, dass dies nicht nötig sei, und man ein Motorupdate durchführen wolle.
Am Dienstag wollte ich also mein Auto anholen und fand ein sauberes Auto mit perfekt entfernter Delle vor. Sollte es doch langsam bergauf gehen!?
Leider nein!
Denn auf dem Heimweg schaltete mein Leon bei Auffahrt auf die BAB ins Notlaufprogramm und war aus diesem nicht mehr herauszubewegen. So quälte ich mich also mit maximal 80 km/h (schneller lief er absolut nicht mehr) zurück zum Händler.
Dort angekommen platzte mir endgültig der Kragen. Alles Aufregen brachte aber zu vorgerückter Stunde nichts weiter als einen 3-zylindrigen Polo und eine Entschuldigung.
Ich behaupte an dieser Stelle, dass dieses Motorupdate der Auslöser dieser neuerlichen Probleme war und ist.
Denn auch an den darauffolgenden Tagen lies sich der Wagen nicht mehr aus dem Notlaufprogramm bringen und es wurden so Dinge, wie zum Beispiel der Ventilblock oder der Turbolader getauscht. Allerdings musste ich fast eine geschlagene Woche auf den Turbolader warten.
Nun sollte also heute alles in Ordnung sein, aber denkste!
Als ich zum Händler komme und meinen Leon abholen will, steht er bereits wieder teilzerlegt in der Werkstatt. Der Turbo wäre es nun doch nicht gewesen und man müsse weiter "probieren".
Ich verwies erneut auf das Motorsteuergerät, welches schon lange hätte getauscht sein sollen. Man vertröstete mich auf den heutigen Nachmittag, da man dann sicher mehr wisse. Aber auch hier, denkste!
Als ich nun heute Nachmittag dahin komme, ist man sichtlich mit sämtlichem Latein am Ende. Ich verweise mit Nachdruck enrneut auf das Motorsteuergerät, als sich plötzlich ein weiterer Angestellter des Autohauses einmischt und sagt, dass das Steuergerät doch bestellt sei. Genauere Nachforschungen ergeben, dass dieses bereits am 01.08. bestellt wurde und bis zur KW 36 nicht lieferbar sein wird. Ferner stellt sich nun also heraus, dass dort die rechte Hand nicht weiss, was die linke tut, und alle Tauschaktionen von Ventilblock und Turolader herzlich sinnlos waren. Das kommt dabei heraus, wenn man nicht intern kommuniziert. Und ohne besagtes Motorupdate könnte ich heute wohl zumindest noch fahren.
So, und nun stehe ich da, habe seit zwei Wochen keinen Leon, und werde ihn auch weitere drei Wochen nicht haben. Was ich habe und hatte, ist ein 3-zylindriger Polo, jede Menge Ärger, Lauferei und Kosten.:angry:
Auf der einen Seite musste ich all dem nun mal Luft machen, und hoffe andererseits nun auf eure Hilfe. Was kann ich noch unternehmen? Weiss jemand eine Anlaufstelle bei SEAT, ausser dieser Standardhotline mit den netten Standardantwortbriefen? Oder sind mir tatsächlich, so wie es mir derzeit scheint, echt die Hände gebunden?
Ich will in fünf Wochen mit dem Auto nach Spanien und bekomme jetzt doch langsam Sorge, dass auch dieser Urlaub nicht wie geplant stattfinden kann. Die vergangene Woche, in der ich Urlaub hatte und eigentlich für ein paar Tage wegfahren wollte, ist ja nun aufgrund des ganzen hin und her ja nun schon ins Wasser gefallen.
Fakt ist auch, dass eine Wandlung unmöglich ist, da ich für jeden bereits gefahrenen Kilometer 0.67 Euro Ausgleich zahlen muss, und dass aufgrund der bereits gefahrenenn Kilometer einfach nicht bezahlen kann. Und verkaufen kann ich den Wagen ja in dem Zustand auch nicht.
Jedenfalls bin ich sowohl von SEAT, als auch von diesem Händler doch mehr als enttäuscht. Wenn ich jetzt hier noch wiedergeben wollte, was an Aussagen und Unannehmlichkeiten dort noch so gelaufen ist, dann könntet ihr wahrscheinlich Stunden so weiterlesen. Aber das kläre ich auf anderem Wege mit oder auch ohne den Händler. Von daher werde ich den Namen hier auch vorerst nicht nennen.
Fakt ist aber, dass ich den so ziemlich gängigsten Motor im gesamten VW-Konzern fahre und sowohl Turbolader (1 Woche) als auch Steuergerät (mindestens 5 Wochen) Lieferzeiten haben, die fernab von gut und böse sind, und für den Kunden eine absolute Zumutung darstellen! Und so lange liegt mein Wagen dann auch still. Frage ich mich nur, wer bezahlt eigentlich meine Raten an die SEAT Bank, wenn ich den Wagen ja nachweislich nicht nutzen kann!?
Jedenfalls scheint das eine unendliche Geschichte zu werden. Und ich habe sowohl am neuen Leon, als auch an SEAT echt die Lust und den Spass vorerst verloren!
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