- Testfahrt Chrysler Crossfire Cabrio Beitrag #1
Megaherz
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Da Chrysler momentan 25 Euro für eine Testfahrt als Vergütung anbietet und das Wetter es zuließ, habe ich mir heute mal den o.a. Wagen zur Probefahrt ausgeliehen.
Der Ausstellungswagen in silber-grau-met. wirkte farblich ideal, ganz im Gegensatz zu dem dunkelrot-met.-farbigen Coupe nebenan.
Relativ zügig bekam ich ein schwarzes Cabrio mit roter (!) Innenausstattung zur Probefahrt.
Der Wagen hat weitgehend das Interieur des alten SLK und verfügt auch über dessen "alten" 3,2 V6 mit 218 PS. Leider gab es den Vorführwagen nur mit Automatikgetriebe.
Technische Daten: 218 PS, 0-100 in 6,9 Sekunden, V-Max 250 km/h, Automatik 243 km/h
Positiv:
Das Styling wirkt insgesamt sehr frisch, auch wenn ich mir die Frontpartie etwas aufregender vorgestellt habe. Von hinten kann es der Crossfire aber IMHO auch mit einem Nissan 350Z aufnehmen.
Trotz Automatik kam ich auf Anhieb mit dem Wagen und dessen Bedienung gut klar. Angesichts der Reifendimensionen (hinten u.a. 255er) fährt sich das Cabrio zwar nicht gerade leichtfüßig, aber doch immer noch sehr handlich. Der 3,2 V6 trompetet auch mit Automatik (und gerade beim Cabrio wunderbar zu erleben) seinen schönen Sound aus den beiden viereckigen, mittig angebrachten Auspuffrohren.
Der Testverbrauch ließ ich auf der kurzen Fahrt natürlich nicht ermitteln, dürfte aber im Durchschnitt bei 12-13 Litern liegen.
Erfreulich auch die Preisgestaltung. Der Grundpreis beträgt 38.400 Euro und in der Aufpreisliste gibt es nur 3 Optionen: Metalliclack (480 Euro) Navigation ( 1550 Euro) und 5-Gang-Automatik (1400 Euro). Maximal liegt der Wagen damit bei knapp unter 42.000 Euro.
Negativ:
Man sitzt relativ tief in den mittelprächtig konturierten Sitzen. Ein lässiges Ablegen der Arme auf der Mittelarmlehne (gibt es eigentlich nicht, ist alles voll mit kleineren Ablagefächern) oder auf der Fahrertür ist nicht möglich. Entweder hängt man seinen linken Arm dann viel zu tief in einer Art Griffmulde, oder man hat seinen linken Arm so hoch auf der Fahrertür abgelegt, dass man damit schon fast auf Schulterhöhe ist.
Hinzu kommt, dass die Gurte oberhalb von 50 km/h nervtötend anfangen in der Luft zu flattern. Dies betrifft den Bereich hinter der eigenen Schulter bis hin zum Befestigungspunkt der Gurte hinter dem Fahrer/Beifahrer.
Trotzdem man relativ tief sitzt, ist die Frontscheibe zu klein geraten, um einen vernünftigen Rundumblick zu gewähren. Mit 182 cm Größe bin ich eigentlich eher durchschnittlich groß. Trotzdem ertappte ich mich dabei, unweigerlich tiefer in den Sitz zu rutschen, um zumindest nach vorne gut sehen zu können. Ansonsten lag immer ein Stück der oberen Frontscheibenverkleidung im Sichtfeld.
Die Verarbeitung ist eindeutig schlechter als in meinem Leon. Das Handschuhfach läßt sich nur durch fast gewalttätige Aktionen zum Schließen bewegen. Die Aluattrappen in der Mittelkonsole sehen zwar schön aus, sind aber billig zusammengetackert. Möchte nicht wissen, wie lange die halten und wie kratzempfindlich die sind.
Der Kofferraum letztlich ist ein schlechter Witz. Sicherlich muß man bei einem Cabrio immer Zugeständnisse machen, aber da geht nun einmal in den Crossfire sowohl geschlossen als auch offen immer die gleiche, mickrige Menge Gepäck rein. Wasser- oder Bierkiste? No way...
Jetzt weiß ich wenigstens, warum die Amis immer nur 3-6 Dosenbiere kaufen....
Konnte leider in den Prospekten nicht einmal nachlesen, in welcher Euro-Stufe der Wagen eingestuft ist, vermute eher Euro 3.
Fazit:
Netter Zweitwagen mit kleinen Fehlern, aber durchaus eine Überlegung wert, insbesondere durch das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis.
Der Ausstellungswagen in silber-grau-met. wirkte farblich ideal, ganz im Gegensatz zu dem dunkelrot-met.-farbigen Coupe nebenan.
Relativ zügig bekam ich ein schwarzes Cabrio mit roter (!) Innenausstattung zur Probefahrt.
Der Wagen hat weitgehend das Interieur des alten SLK und verfügt auch über dessen "alten" 3,2 V6 mit 218 PS. Leider gab es den Vorführwagen nur mit Automatikgetriebe.
Technische Daten: 218 PS, 0-100 in 6,9 Sekunden, V-Max 250 km/h, Automatik 243 km/h
Positiv:
Das Styling wirkt insgesamt sehr frisch, auch wenn ich mir die Frontpartie etwas aufregender vorgestellt habe. Von hinten kann es der Crossfire aber IMHO auch mit einem Nissan 350Z aufnehmen.
Trotz Automatik kam ich auf Anhieb mit dem Wagen und dessen Bedienung gut klar. Angesichts der Reifendimensionen (hinten u.a. 255er) fährt sich das Cabrio zwar nicht gerade leichtfüßig, aber doch immer noch sehr handlich. Der 3,2 V6 trompetet auch mit Automatik (und gerade beim Cabrio wunderbar zu erleben) seinen schönen Sound aus den beiden viereckigen, mittig angebrachten Auspuffrohren.
Der Testverbrauch ließ ich auf der kurzen Fahrt natürlich nicht ermitteln, dürfte aber im Durchschnitt bei 12-13 Litern liegen.
Erfreulich auch die Preisgestaltung. Der Grundpreis beträgt 38.400 Euro und in der Aufpreisliste gibt es nur 3 Optionen: Metalliclack (480 Euro) Navigation ( 1550 Euro) und 5-Gang-Automatik (1400 Euro). Maximal liegt der Wagen damit bei knapp unter 42.000 Euro.
Negativ:
Man sitzt relativ tief in den mittelprächtig konturierten Sitzen. Ein lässiges Ablegen der Arme auf der Mittelarmlehne (gibt es eigentlich nicht, ist alles voll mit kleineren Ablagefächern) oder auf der Fahrertür ist nicht möglich. Entweder hängt man seinen linken Arm dann viel zu tief in einer Art Griffmulde, oder man hat seinen linken Arm so hoch auf der Fahrertür abgelegt, dass man damit schon fast auf Schulterhöhe ist.
Hinzu kommt, dass die Gurte oberhalb von 50 km/h nervtötend anfangen in der Luft zu flattern. Dies betrifft den Bereich hinter der eigenen Schulter bis hin zum Befestigungspunkt der Gurte hinter dem Fahrer/Beifahrer.
Trotzdem man relativ tief sitzt, ist die Frontscheibe zu klein geraten, um einen vernünftigen Rundumblick zu gewähren. Mit 182 cm Größe bin ich eigentlich eher durchschnittlich groß. Trotzdem ertappte ich mich dabei, unweigerlich tiefer in den Sitz zu rutschen, um zumindest nach vorne gut sehen zu können. Ansonsten lag immer ein Stück der oberen Frontscheibenverkleidung im Sichtfeld.
Die Verarbeitung ist eindeutig schlechter als in meinem Leon. Das Handschuhfach läßt sich nur durch fast gewalttätige Aktionen zum Schließen bewegen. Die Aluattrappen in der Mittelkonsole sehen zwar schön aus, sind aber billig zusammengetackert. Möchte nicht wissen, wie lange die halten und wie kratzempfindlich die sind.
Der Kofferraum letztlich ist ein schlechter Witz. Sicherlich muß man bei einem Cabrio immer Zugeständnisse machen, aber da geht nun einmal in den Crossfire sowohl geschlossen als auch offen immer die gleiche, mickrige Menge Gepäck rein. Wasser- oder Bierkiste? No way...
Jetzt weiß ich wenigstens, warum die Amis immer nur 3-6 Dosenbiere kaufen....
Konnte leider in den Prospekten nicht einmal nachlesen, in welcher Euro-Stufe der Wagen eingestuft ist, vermute eher Euro 3.
Fazit:
Netter Zweitwagen mit kleinen Fehlern, aber durchaus eine Überlegung wert, insbesondere durch das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis.