- Chiptuning generell Beitrag #1
blitz8
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hab ich für euch gefunden - rein zur info, weil ja schon viel diskutiert wurde....
Chiptuning - Die Frage wird sehr häufig gestellt und das zu Recht !
Grundsätzlich wird von Seiten des Herstellers Chiptuning abgelehnt, zum einen weil
der Hersteller eine Produktgarantie gewährt, die naturgemäss nur eingehalten kann,
wenn man um seine Produkte weiß, d.h. der Hersteller möchte vermeiden, dass
Veränderungen vorgenommen werden, die nicht mehr in seinem Einflussbereich
liegen, und somit durch unsachgemäße Veränderungen seine Produkte in Misskredit
bringen könnten.
Zum anderen möchte sich der Hersteller die Optionen offen halten, selbst in einem
gewissen Grade Chiptuning zu betreiben, so dass für diesen, Möglichkeiten eröffnet
werden kostengünstige Modellpolitik zu betreiben.
Dies wird zum einen offen oder auch verdeckt betrieben.
So wird zum Beispiel im Hause Audi der altbekannte 1.8 ltr. Turbo ,serienmäßig mit
150PS, mit Chiptuning versehen, so dass dieser Motor nun 180PS leisten kann, zum
anderen kann man ganz klar ersehen, dass die Tendenz zu einen Baugruppenmotor
geht (kostengünstig) und mit Hilfe des elektronischen Eingriffs verschiedene
Leistungsstufen angeboten werden können.
So zum Beispiel wird auch bei Audi ein 2.7 ltr. V6 Biturbo mittlerweile in 4
verschiedenen Leistungsstufen angeboten.
A6 2.7T 230PS
Allroad 2.7T 250PS
S4 2.7T 265PS S4
RS4 380PS
Hier lässt sich sehr klar ableiten, dass Motoren wie diese, viel mehr Ressourcen haben,
der Hersteller jedoch aus modellpolitischen Gründen hier weitgehend über die
Elektronik diese steuern kann und das relativ kostengünstig.
Auch die gesetzlich geregelten Abgasgrenzwerte veranlassen den Hersteller unter
dieser Prämisse "Allround" Software zu schaffen; eine individuelle Abstimmung ist
demnach unerwünscht.
Frage : Wird durch Chiptuning der Verschleiß des Motors höher ?
Antwort : Grundsätzlich-ja.!
Da die anfallende Mehrleistung durch einen prinzipiell höheren Verbrennungsdruck des
Motors erkauft werden muss, kann dies auch Konsequenzen für den Motor haben, bzw. für
dessen Langlebigkeit.
Allerdings sollte man auch hier berücksichtigen, dass ein erhöhter Verschleiß zum größten
Teil von der individuellen Fahrweise abhängt.
Ein kleines Beispiel:
Ein getunter 1.9 TDI wird regelmäßig warmgefahren und auf Langstrecken eingesetzt. Die
Inspektionen werden regelmäßig durchgeführt.
Der Fahrer bewegt das Fahrzeug in dem Bereich, wo hohes Drehmoment anfällt, also
zwischen 2100-3000 U/min. Er vermeidet extrem niedertourige Fahrweise.
Wenn es der Verkehr zulässt bewegt er das Fahrzeug im Vollastbereich.
Ein serienmäßiger 1.9 TDI wird (weil Geschäftswagen) nicht warmgefahren, der Fahrer fährt extrem niedertourig und dreht den Motor in jedem bis zum Abregler.
Bei diesem Extrembeispiel sollte nun zu fragen sein, was denn nun als verschleißfreudiger zu werten ist.
Soll heißen, dass man den Aspekt Mehr- Verschleiß durch Mehrleistung relativieren muss.
Mit dem Mehr an Potential, sprich Drehmoment und Leistung, sollte daher "vernünftig"
umgegangen werden.
Wenn man bedenkt, dass von ca. 1 Million! hergestellten TDI-Motoren, lediglich 1%
kapital defekt gingen und sehr wahrscheinlich jeder 4. TDI getunt ist, so ist dies unter
Berücksichtigung etwaiger möglicher anderer Defekte (Zahnriemenriss) durchaus ein
vernachlässigbar geringes Schadenspotential.
Chiptuning - Die Frage wird sehr häufig gestellt und das zu Recht !
Grundsätzlich wird von Seiten des Herstellers Chiptuning abgelehnt, zum einen weil
der Hersteller eine Produktgarantie gewährt, die naturgemäss nur eingehalten kann,
wenn man um seine Produkte weiß, d.h. der Hersteller möchte vermeiden, dass
Veränderungen vorgenommen werden, die nicht mehr in seinem Einflussbereich
liegen, und somit durch unsachgemäße Veränderungen seine Produkte in Misskredit
bringen könnten.
Zum anderen möchte sich der Hersteller die Optionen offen halten, selbst in einem
gewissen Grade Chiptuning zu betreiben, so dass für diesen, Möglichkeiten eröffnet
werden kostengünstige Modellpolitik zu betreiben.
Dies wird zum einen offen oder auch verdeckt betrieben.
So wird zum Beispiel im Hause Audi der altbekannte 1.8 ltr. Turbo ,serienmäßig mit
150PS, mit Chiptuning versehen, so dass dieser Motor nun 180PS leisten kann, zum
anderen kann man ganz klar ersehen, dass die Tendenz zu einen Baugruppenmotor
geht (kostengünstig) und mit Hilfe des elektronischen Eingriffs verschiedene
Leistungsstufen angeboten werden können.
So zum Beispiel wird auch bei Audi ein 2.7 ltr. V6 Biturbo mittlerweile in 4
verschiedenen Leistungsstufen angeboten.
A6 2.7T 230PS
Allroad 2.7T 250PS
S4 2.7T 265PS S4
RS4 380PS
Hier lässt sich sehr klar ableiten, dass Motoren wie diese, viel mehr Ressourcen haben,
der Hersteller jedoch aus modellpolitischen Gründen hier weitgehend über die
Elektronik diese steuern kann und das relativ kostengünstig.
Auch die gesetzlich geregelten Abgasgrenzwerte veranlassen den Hersteller unter
dieser Prämisse "Allround" Software zu schaffen; eine individuelle Abstimmung ist
demnach unerwünscht.
Frage : Wird durch Chiptuning der Verschleiß des Motors höher ?
Antwort : Grundsätzlich-ja.!
Da die anfallende Mehrleistung durch einen prinzipiell höheren Verbrennungsdruck des
Motors erkauft werden muss, kann dies auch Konsequenzen für den Motor haben, bzw. für
dessen Langlebigkeit.
Allerdings sollte man auch hier berücksichtigen, dass ein erhöhter Verschleiß zum größten
Teil von der individuellen Fahrweise abhängt.
Ein kleines Beispiel:
Ein getunter 1.9 TDI wird regelmäßig warmgefahren und auf Langstrecken eingesetzt. Die
Inspektionen werden regelmäßig durchgeführt.
Der Fahrer bewegt das Fahrzeug in dem Bereich, wo hohes Drehmoment anfällt, also
zwischen 2100-3000 U/min. Er vermeidet extrem niedertourige Fahrweise.
Wenn es der Verkehr zulässt bewegt er das Fahrzeug im Vollastbereich.
Ein serienmäßiger 1.9 TDI wird (weil Geschäftswagen) nicht warmgefahren, der Fahrer fährt extrem niedertourig und dreht den Motor in jedem bis zum Abregler.
Bei diesem Extrembeispiel sollte nun zu fragen sein, was denn nun als verschleißfreudiger zu werten ist.
Soll heißen, dass man den Aspekt Mehr- Verschleiß durch Mehrleistung relativieren muss.
Mit dem Mehr an Potential, sprich Drehmoment und Leistung, sollte daher "vernünftig"
umgegangen werden.
Wenn man bedenkt, dass von ca. 1 Million! hergestellten TDI-Motoren, lediglich 1%
kapital defekt gingen und sehr wahrscheinlich jeder 4. TDI getunt ist, so ist dies unter
Berücksichtigung etwaiger möglicher anderer Defekte (Zahnriemenriss) durchaus ein
vernachlässigbar geringes Schadenspotential.